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15.02.2012

12:39 Uhr

Offshore

Hochtief nimmt Pläne für Windparks in Angriff

Gemeinsam mit Finanzinvestor Ventizz Capital will Hochtief im Zukunftsmarkt Windenergie angreifen und bei Projekten des Entwicklers Enova einsteigen. Das Kartellamt muss noch zustimmen.

Ein Offshore-Projekt der Planungsfirma Enova. dpa

Ein Offshore-Projekt der Planungsfirma Enova.

DüsseldorfDer Bauriese Hochtief will weitere Windparks in der Nordsee planen und entwickeln. Im Visier hat Hochtief dabei Projekte des norddeutschen Entwicklers Enova. Die Pläne für den Einstieg bei den Enova-Projekten reichte Hochtief bereits beim Bundeskartellamt ein, wie die Wettbewerbshüter am Mittwoch auf ihren Internet-Seiten mitteilten. Hochtief hatte sich eigens mit dem Finanzinvestor Ventizz Capital verbündet, um im Zukunftsmarkt mit der Windenergie anzugreifen.

„Die Anmeldungen sind erste Aktivitäten im Zuge unserer Joint-Venture-Gründung mit Ventizz zur Projektentwicklung im Offshorebereich“, sagte ein Hochtief-Sprecher. Der Baukonzern plant mit Ventizz bereits einen Windpark mit rund 80 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von bis zu sieben Megawatt je Anlage in der Nordsee - damit könnte sich eine Nennleistung von bis zu 560 Megawatt ergeben, die über 500.000 Haushalte versorgen könnte. Die Anlage soll rund 180 Kilometer nordwestlich von Helgoland entstehen.

Das Kartellamt hat diese Pläne bereits gebilligt. Hochtief will die Anlagen planen und entwickeln, um sie später zu veräußern. Hochtief-Chef Frank Stieler setzt auf die Energiewende in der Bundesrepublik. Der Konzern stehe bereit, Stromtrassen durch Deutschland oder auch Windräder auf hoher See zu errichten, hatte Stieler bereits im vergangenen Jahr angekündigt.

Von

rtr

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