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25.03.2014

08:54 Uhr

Offshore-Windräder

Siemens verdoppelt Investitionen bei Windturbinen

Siemens setzt den Fokus auf Offshore-Windkraft: Binnen zwei Jahren hat sich die Windkraftkapazität auf rund zehn Gigawatt verdoppelt. Nun plant der Konzern 190 Millionen Euro für ein neues Turbinen-Werk ein.

Ab Mitte 2016 sollen in dem neuen Siemens-Werk große Offshore-Windturbinen produziert werden. dpa

Ab Mitte 2016 sollen in dem neuen Siemens-Werk große Offshore-Windturbinen produziert werden.

LondonDer Siemens-Konzern beteiligt sich am Ausbau der Windkraft in Großbritannien und investiert mehr als 190 Millionen Euro in den Bau neuer Produktionsstätten. Das Unternehmen plane eine Fabrik für Rotorblätter für Offshore-Windturbinen und ein neues Logistik- und Service-Zentrum, teilte Siemens am Dienstag in München mit. Zusammen mit seinem britischen Partner Associated British Ports investiere Siemens insgesamt 371 Millionen Euro.

Durch die Investitionen entstehen laut Siemens tausend neue Arbeitsplätze, davon 550 in der Rotorblattfertigung und 450 im Logistik- und Servicezentrum. Die Entscheidung, in England eine Fertigung für Offshore-Windenergieanlagen zu bauen, sei Teil der weltweiten Siemens-Strategie, erklärte Siemens-Vorstand Michael Süß, zuständig für die Energiesparte des Unternehmens. „Wir investieren in Märkte mit zuverlässigen Rahmenbedingungen, die für ausgelastete Fabriken sorgen.“

Der britische Windmarkt weise zum einen hohe Wachstumsraten auf und habe gleichzeitig noch hohes Potenzial, erklärte Süß. Binnen zwei Jahren habe sich die Windkraftkapazität auf rund zehn Gigawatt verdoppelt. Dabei wachse der Offshore-Markt am schnellsten. Auf See sollten bis 2020 14 Gigawatt Leistung installiert werden, Projekte über knapp 40 Gigawatt befänden sich in der längerfristigen Planung, fügte Süß hinzu.

Siemens beschäftigt nach eigenen Angaben rund 14.000 Mitarbeiter in Großbritannien, davon rund 1500 im Windenergiegeschäft.

Von

afp

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

25.03.2014, 09:15 Uhr

Ich glaube Siemens hat die letzte Entwicklung im britischen Energiesektor noch nicht so richtig mitbekommen.
Die englische Regierung und die Menschen haben die Schnauze voll von dieser sauteuren und unzuverlässigen Windenergie. England baut seine Kenrkraft aus und kürzt die Fördermittel/Zwangssubventionen für die sog. Erneuerbaren Energien (Windräder).
Dong Energy steigt aus dem Offshore-Windpark London Array aus und verkauft seine 50% Beteiligung. EON hält weiterhin an seinen 50% fest.
Die Frage wird sein....WIE LANGE NOCH?!

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25.03.2014, 10:40 Uhr

Dong Energy wollte bei Rügen auch ein Kohlekraftwerk bauen, welches aufgrund seiner Umweltverschmutzung nur noch in Deutschland genehmigungsfähig ist. Bürgerproteste haben es verhinert. Davon haben die Bürger genug.
Offshore ist clever, verschandelt die Natur kaum, es gibt unenedlich viele Standorte und an Land ist der Strom via Metansynthese leicht zu Erdgas zu verwandeln und damit speicherbar - schon jetzt.
Und es war vorherzusehen, dass die Arbeitsplätze dort entstehen, wo entsprechende Rahmenbedingungen bestehen. Deutschland war mal Vorreiter, hatte wieder eine neue Technologie entwickelt. Dank Schwarz-Geld wurde alles zerstört. Die Entwicklung findet nun andernorts statt. Und während die Briten sich so perspektifisch billige Energie sichern, sitzt Deutschland auf dem Tockenen, da es sich von den US-Spionen auch noch zu einem Konflikt mit Rußland überreden läßt, sich somit vom Erdgas abschneidet.
Polistisch ein Desaster, wirtschftlich ruinös. Hauptsache wir sichern die gewinne der Energiekonzerne und Netzbetreiber, sponsern denen sogar Netze zu deren Kohlekraftwerken. An die Zukunft denkt niemand.

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25.03.2014, 15:20 Uhr

@Fredi
Es werden Keine Neuen Arbeitsplätze in der Windbranche mehr entstehen. Und erst recht nicht in England.
Windmühlen und diese gesamten Erneuerbaren Energien sind und bleiben UNWIRTSCHAFTLICH. Und kein Land dieser Welt wird Dauersubventionen und Zwangsabgaben zahlen können, nur um diese Erneuerbare Energie Abzockerbranche weiter zu befriedigen.
Energiewende/EEG = steigende Strom und damit steigende Lebenshaltungskosten. Und dies auf Kosten von uns Bürger. Armut und Mangel sind die Folgen dieser grünsozialistischen Plan-Diktatur-Energiewende. England hat dies bereits erkannt und kehrt schrittweise zu einer stabilen, naturschonendere und bezahlbaren Energiegewinnung per Kernkraft zurück!

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