Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.05.2012

13:19 Uhr

Opel-Betriebsrat

Corsa-Produktion in Eisenach ist sicher

Trotz des drohenden Kahlschlags beim Autobauer Opel gibt sich der Betriebsrat des Eisenacher Werks gelassen. Der Vorsitzende Harald Lieske ist sicher, dass die Produktion des Kleinwagens Opel Corsa in dem Werk bleibt.

Ein Opel Corsa hängt im Opel-Werk Eisenach. dapd

Ein Opel Corsa hängt im Opel-Werk Eisenach.

Eisenach„Es gibt einen Vertrag, der die Produktion des Corsa auch nach dem Modellwechsel im Thüringer Werk sichert“, sagte der Eisenacher Betriebsratsvorsitzende Harald Lieske.

Zum Modellwechsel in zwei Jahren würde die Produktion im spanischen Saragossa zwar aufgestockt, das Thüringer Werk werde jedoch noch 28 Prozent aller Corsa produzieren, so Lieske. „Den Vertrag haben Opel, General Motors, die Gewerkschaften sowie die Beschäftigten beider Werke unterschrieben“, sagte Lieske. „Und Verträge werden eingehalten.“

Lieske widersprach damit einer Meldung des Nachrichtenmagazins „Focus“, Opel prüfe intern eine komplette Verlagerung der Corsa-Produktion nach Spanien. Dort liefen im vergangenen Jahr 216.000 Kleinwagen vom Band. Ein Opel-Sprecher war am Samstag zunächst nicht zu erreichen. Im nicht voll ausgelasteten Eisenacher Werk sind derzeit rund 1.600 Opel-Mitarbeiter beschäftigt. Ab Januar 2013 soll hier neben dem Corsa auch der neue Stadtflitzer Adam vom Band laufen. Derzeit laufen 30 Prozent aller Corsa in Eisenach vom Band, die anderen in Saragossa.

Das Unternehmen hat angekündigt, die Produktion seines Erfolgsmodells Astra ab 2015 aus dem Stammwerk Rüsselsheim ins günstigere Ausland nach Ellesmere Port (England) und Gliwice (Gleiwitz/Polen) zu verlagern. Das hat die Sorge vor einem baldigen Aus für das Werk in Bochum genährt. Die IG Metall drohte dem Management mit einer „harten Auseinandersetzung“, um alle Standorte in Deutschland zu erhalten.

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Nachwuchs

19.05.2012, 19:43 Uhr

Kahlschlag? Die EU soll doch für italienische Autowerke zahlen. Warum nicht auch für Deutsche wie Opel z.B.? Wieder schweigt Frau Merkel nur um Deutschland zu schädigen. Für den islamistischen Unterstützer und Förderer Wulff hat Sie auch Millionen. Für deutsche Arbeitnehmer? Weg mit diesen ist Ihr Credo!!!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×