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08.10.2012

16:04 Uhr

Opel-Betriebsrat

Werkschließung in Bochum könnte teuer werden

Der Opel-Betriebsrat hat vor einem möglichen Aus für das Werk in Bochum gewarnt. Eine Schließung wäre für GM die teuerste Stilllegung aller Zeiten, hieß es in einem Flugblatt. Die Gespräche gehen am Donnerstag weiter.

Opel in Bochum: Der Betriebsrat verhandelt hartnäckig weiter. dpa

Opel in Bochum: Der Betriebsrat verhandelt hartnäckig weiter.

BochumVor der geplanten Fortsetzung der Gespräche über die Zukunft des Bochumer Opel-Werks hat der Betriebsrat erneut vor einer möglichen Stilllegung gewarnt. „Die Schließung des Opel-Werkes Bochum wäre für GM die teuerste Werksschließung aller Zeiten“, heißt es in einem am Montag in dem Opel-Werk verteilten Flugblatt des Betriebsrats.

Die Verhandlungen sollen nach Angaben des Bochumer Betriebsratschefs Rainer Einenkel am kommenden Donnerstag (11.10.) in Rüsselsheim fortgesetzt werden. Dabei wolle man noch in diesem Monat zu einem Ergebnis zu kommen, hieß es.

Eine anhaltende Diskussion um die Schließung des Bochumer Werks würde die Marke Opel nicht nur in NRW, sondern auch weit darüber hinaus „bis ins Mark“ treffen. „Das Gerede über Werksschließungen zerstört das Vertrauen der Käufer“, so der Betriebsrat. Niemand bezweifele jedoch die schwierige Lage der Autoindustrie.

Gerade bei dem in Bochum gebauten Modell Zafira habe es in der Vergangenheit jedoch deutliche Zuwächse gegeben, so Einenkel. „Planspiele einer Produktion eines neuen Zafira in Rüsselsheim weisen wir strikt zurück“, heißt es in dem Flugblatt.

Von

dpa

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