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01.02.2014

14:36 Uhr

Opel

GM verspricht Kündigungsschutz bis 2018

General Motors und Opel-Chef Neumann haben sich mit der IG Metall auf Investitionszusagen für die drei deutschen Standorte geeinigt. Es ging um Kündigungen und die Produktion einer weiteren GM-Marke.

Opel und der US-Mutterkonzern General Motors haben sich mit der IG Metall auf Investitionszusagen geeinigt. Reuters

Opel und der US-Mutterkonzern General Motors haben sich mit der IG Metall auf Investitionszusagen geeinigt.

BerlinBei Opel haben Management und Arbeitnehmervertreter wichtige Weichenstellungen vereinbart. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) und Opel-Chef Karl-Thomas Neumann einigten sich mit der IG Metall auf präzise Investitionszusagen für die Standorte in Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern, wie ein Opel-Sprecher am Samstag sagte. So seien betriebsbedingte Kündigungen für alle Beschäftigten für weitere zwei Jahre bis Ende 2018 ausgeschlossen. Außerdem solle eine weitere GM-Marke auf der Basis der Limousine Insignia in Rüsselsheim produziert werden. Zuvor hatte bereits die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über die Vereinbarung berichtet.

Das Autowerk in Bochum will Opel Ende 2014 schließen. Ursprünglich hätte die Fabrik mit mehr als 3000 Beschäftigten zwei Jahre später dichtgemacht werden sollen. Opel entschied sich aber anders, weil die Beschäftigten - im Gegensatz zu anderen Standorten - einem mit der IG Metall ausgehandelten Sanierungsplan nicht zustimmten.

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General Motors ist zufrieden: Die Rüsselsheimer Autobauer seien in so guter Form wie lange nicht mehr. Eine starke Marke ist GM wichtig, denn die Firma benötigt Schub im Kampf gegen Toyota und VW.

Zuletzt hatte die neue GM-Chefin Mary Barra bei ihrem Antrittsbesuch in Deutschland Opel als „lebenswichtigen Teil“ des Konzerns gewürdigt. Die Tochter soll nach jahrelanger Krise 2016 wieder Gewinne schreiben. Die Marke mit dem Blitz hatte im vergangenen Jahr erstmals seit 14 Jahren ihren Marktanteil erhöhen können.

Von

rtr

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