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Opel-Käufer in China

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Wie sich das China-Geschäft auf Effizienz trimmen lässt

Weil die Absätze ausbleiben, fällt es Tavares immer schwerer das China-Geschäft wie geplant auf Effizienz zu trimmen. In Einkauf, Logistik und Produktion wolle er „viel stärkere Kostensenkungen durchsetzen“, erklärte der PSA-Chef in Schanghai. Zudem sollen neue SUV-Modelle wie der Citroën C5 Aircross den Absatz ankurbeln. Der Hybrid soll in der zweiten Jahreshälfte auf den chinesischen Markt kommen – und erst nächstes Jahr nach Europa.

Durch die Übernahme von Opel dürfte sich die Situation der Franzosen in China dagegen kurzfristig nicht verbessern. Tavares hatte immer betont, dass Opel zunächst das Geschäft in Europa sanieren müsse, bevor man mit der Marke international expandiere. Auch PSA dürfte einer Expansion von Opel in China im Weg stehen. Viele Modelle der Tochtermarke Buick, die in China verkauft werden, basieren auf der Technologie der Opel-Modelle.

Doch Tavares wäre nicht Taveres, wenn er nicht auch einen weiteren Plan in der Schublade hätte. Seit Monaten halten sich Gerüchte, dass die Franzosen den malayischen Autobauer Proton übernehmen könnten. Anders als in China konnte der PSA-Absatz in Südostasien zuletzt deutlich zulegen.

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