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07.11.2016

14:30 Uhr

Opel

Mit sieben neuen Modellen aus der Verlustzone

Der Brexit hat Opel in diesem Jahr die Rückkehr in die schwarzen Zahlen vermasselt. Mit neuen Modellen will der Autobauer nun auch bislang vernachlässigte Marktsegmente bearbeiten.

Unter anderem auf dem von der Konzernschwester Chevrolet übernommenen Elektromodell Ampera-E liegen bei Opel die Hoffnungen. AP

Hoffnungsträger

Unter anderem auf dem von der Konzernschwester Chevrolet übernommenen Elektromodell Ampera-E liegen bei Opel die Hoffnungen.

Rüsselsheim/FrankfurtDer Autohersteller Opel will im kommenden Jahr sieben neue Modelle auf den europäischen Markt bringen. Neben dem von der Konzernschwester Chevrolet übernommenen, reichweitenstarken Elektroauto Ampera-E trägt ein neues Crossover-Modell im sogenannten B-Segment die Hoffnungen der Rüsselsheimer, die 2016 voraussichtlich erneut die Rückkehr in die Gewinnzone verpassen.

Das gemeinsam mit dem französischen PSA-Konzern entwickelte Auto soll analog zum gleich großen Geländewagen „Mokka X“ die neue Modellbezeichnung „Crossland X“ tragen, wie Opel am Montag mitteilte. Es soll ebenfalls im spanischen Opel-Werk Saragossa montiert werden. Im weiteren Jahresverlauf soll ein größeres Crossover-Modell im C-Kompaktsegment folgen, ebenfalls in Kooperation mit PSA-Konzern, der dieses Auto bauen wird. Die Absatzzahlen der kleineren Gelände- und Crossover-Fahrzeuge hätten sich in Europa seit 2010 verfünffacht. Mit den neuen Modellen will Opel seine Präsenz in diesem lange vernachlässigten Marktsegment stärken.

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So viele Neuheiten habe man noch nie in einem Kalenderjahr auf den Markt gebracht, teilte das Unternehmen mit. Von 2016 bis 2020 will Opel insgesamt 29 neue Modelle präsentieren. Schon innerhalb der nächsten zwölf Monate werde Opel mit den sieben neuen Modellen eine ganz andere Marke sein, erklärte Vorstandschef Karl-Thomas Neumann laut einer Mitteilung.

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Von

dpa

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