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07.02.2005

16:38 Uhr

Opel verlor weniger als ein Prozent

Mieser Start ins Autojahr

Für den deutschen Automarkt hat 2005 mit einem Fehlstart begonnen. Nur 200 419 Fahrzeuge wurden neu zugelassen, 3,7 Prozent weniger als im ebenfalls schon schlechten Vergleichsmonat des Vorjahres, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Montag in Flensburg mit.

HB FLENSBURG. Offenbar habe der im Dezember vorgezogene Käufe gegeben, die nun dem Markt fehlen. Unter den großen Herstellern kamen Renault (plus 26,9 Prozent) und Honda (plus 21,9 Prozent) am besten aus den Startlöchern. Mit drastischen Rückgängen begann das Jahr hingegen für Fiat mit einem Minus von 36,5 Prozent, Seat mit minus 24,8 Prozent und Mazda, wo die Neuzulassungen um 21,8 Prozent zurückgingen.

Die großen deutschen Hersteller mussten überwiegend Federn lassen und teilweise Verluste hinnehmen, die über dem Marktdurchschnitt lagen. So gingen die Zulassungen bei Daimler-Chrysler um 6,5 Prozent zurück, darunter die Marke Mercedes mit einem Minus von 9,5 Prozent. Der Marktführer VW lag als Konzern bei minus 7,3 Prozent, die Marke VW bei minus 8,4 Prozent. BMW, Porsche und Opel verloren ebenfalls - doch weniger als ein Prozent.

Auf der Gewinnerseite finden sich viele asiatische Hersteller, die ihren Marktanteil insgesamt von 14,2 auf 14,9 Prozent ausbauen konnten. Aber auch andere preisgünstige Autos wie der Smart (plus 18,6 Prozent) legten zu. Unter den teureren Marken konnten Volvo (plus 9,4 Prozent) und Audi (plus 2,3 Prozent) ihre Marktanteile ausweiten.

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