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27.04.2016

09:59 Uhr

Osram

USA und China treiben den Gewinn an

Der Lichtspezialist Osram hat das gut laufende Tagesgeschäft im abgelaufenen Quartal in höhere Gewinne umgemünzt. Hohe Forschungsausgaben belasteten allerdings das Ergebnis.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg der Überschuss um knapp 3 Prozent auf 80 Millionen Euro dpa

Osram

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum stieg der Überschuss um knapp 3 Prozent auf 80 Millionen Euro

MünchenGute Geschäfte mit Autobeleuchtung und LED-Komponenten treiben bei Osram den Gewinn. Der Überschuss stieg im zweiten Quartal um 2,9 Prozent auf 80 Millionen Euro, wie der Leuchtmittelhersteller am Mittwoch in München mitteilte. Das Unternehmen habe von der starken Nachfrage der Autobranche in den USA und im durch staatliche Kaufanreize gestützten chinesischen Automobilmarkt profitiert.

Hohe Forschungsausgaben belasteten allerdings das Ergebnis. Osram bekräftigte, dass die Dividende mit 90 Cent in dem Ende September auslaufenden Geschäftsjahr genauso hoch ausfallen solle wie im vergangenen Jahr.

Osram: Finanzvorstand geht wegen Strategiestreit

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Osram trennt sich von Finanzchef Klaus Patzak. Grund sind unterschiedliche Auffassungen über die strategische Richtung des Unternehmens. Bis zur Neubesetzung des Postens wird Patzak aber im Amt bleiben.

Der Leuchtmittelhersteller hatte bereits Mitte April Eckdaten für das vergangene Quartal veröffentlicht und zum zweiten Mal seine Ergebnisprognose für das laufende Jahr aufgestockt. Der Vorstand erwartet im Gesamtjahr einen Umsatzanstieg sowie eine operative Rendite (bereinigte Ebita-Marge) von mehr als zehn Prozent. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten sowie Zu- oder Verkäufe um um drei Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Die operative Rendite kletterte auf 12,2 Prozent.

Vorstandschef Olaf Berlien krempelt Osram um: Das Geschäft mit herkömmlichen Glühbirnen steht zum Verkauf, stattdessen setzt der Manager auf LED-Technik und will eine neue Fabrik in Malaysia bauen. Für diesen Kurs hagelte es Kritik, unter anderem vom Großaktionär und einstigen Mutterkonzern Siemens. Vor wenigen Tagen kündigte zudem Finanzchef Klaus Patzak wegen unterschiedlicher Auffassungen über die Strategie seinen Abschied an.

Von

rtr

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