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05.09.2011

14:07 Uhr

Ostseepipeline

Russland dreht den Gashahn auf

Durch die Pipeline Nord Stream fließt von Dienstag an Erdgas aus dem russischen Wyborg nach Deutschland. Bis Verbraucher Gas aus der neuen Ostseepipeline erhalten, werden aber noch einige Wochen vergehen.

Dmitry Medvedev nach der Signatur der neuen Pipeline beim Baustart im Jahr 2009. dpa

Dmitry Medvedev nach der Signatur der neuen Pipeline beim Baustart im Jahr 2009.

MoskauNach rund anderthalb Jahren Bauzeit fließt von diesem Dienstag an erstmals russisches Erdgas in der Ostseepipeline Nord Stream Richtung Deutschland. Die 1224 Kilometer lange Leitung werde im russischen Wyborg mit Erdgas befüllt, sagte der russische Regierungschef Wladimir Putin am Montag auf einer Konferenz seiner Partei Geeintes Russland in Tscherepowez.

Die Leitung werde zuerst mit „technischem Gas“ befüllt, um Druck aufzubauen. Ende Oktober, Anfang November würden erstmals europäische Verbraucher Gas durch die Nord Stream-Pipeline erhalten, sagte Putin nach Angaben der Agentur Interfax. Dabei geht es vorerst nur um den ersten Leitungsstrang, der etwa 7,4 Milliarden Euro gekostet hat. Ende August war am deutschen Anlandepunkt in Lubmin der erste Strang der Ostseepipeline mit der Festlandleitung Opal verschweißt worden.

Von

dpa

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