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12.02.2013

01:23 Uhr

Pannenflugzeug

Boeing macht erneut Testflug mit Dreamliner

Nach der Pannenserie bei seinem Dreamliner sucht der Flugzeugbauer Boeing nach den Ursachen und testet Lösungen für die Probleme. Ein 89-minütiger Testflug verlief jetzt ohne Zwischenfälle.

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Nach Pannenserie: Dreamliner darf zu Testflügen abheben

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New YorkAuf der Suche nach den Ursachen der Batterieprobleme bei seinem Dreamliner hat Boeing einen weiteren Testflug mit dem Großraumflugzeug absolviert. Eine Maschine vom Typ 787 war am Montag eine Stunde und 29 Minuten in der Luft, wie der US-Flugzeugbauer mitteilte. Der Testflug von Seattle aus mit elf Menschen an Bord verlief den Angaben zufolge ohne Zwischenfälle. Bereits am Samstag hatte Boeing einen Dreamliner für mehr als zwei Stunden in der Luft getestet.

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Boeing hatte sich von der US-Luftfahrtbehörde FAA Testflüge über unbewohntem Gebiet genehmigen lassen. Nach einer Pannenserie im Zusammenhang mit den Lithium-Ionen-Batterien an Bord der Maschinen hatte die FAA Mitte Januar ein weltweites Flugverbot für die insgesamt 50 Dreamliner verhängt. Anfang Januar war bei einem Flugzeug nach der Landung in Boston im US-Staat Massachusetts ein Feuer ausgebrochen. Eine Woche später musste eine weitere Boeing 787 wegen eines Brandes in Japan notlanden.

Größte Dreamliner-Flotten (Stand: Ende 2012)

All Nippon Airways

17 Maschinen im Dienst

weitere 49 bestellt

Japan Airlines

7 Maschinen im Dienst

weiter 38 Maschinen bestellt

United Airlines

6 Maschinen im Dienst

weitere 36 Maschinen bestellt

Air India

5 Maschinen im Dienst

weitere 22 Maschinen bestellt

Qatar Airways

5 Maschinen im Dienst

weitere 25 Maschinen bestellt

Ethiopian Airways

4 Maschinen im Dienst

weitere 6 Maschinen bestellt

LAN Airlines

3 Maschinen im Dienst

weitere 23 Maschinen bestellt

LOT (Polen)

2 Maschinen im Dienst

weitere 6 Maschinen bestellt

Boeing stoppte die Auslieferung seines Prestigeflugzeugs, bis das Problem geklärt ist. Die Produktion der Maschinen läuft jedoch weiter. An den Ermittlungen sind die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB, die FAA sowie die japanischen und französischen Behörden beteiligt. Laut NTSB kann es Wochen dauern, bis die Ursache der Pannenserie geklärt ist.

Von

afp

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