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18.12.2014

17:05 Uhr

Panzerhersteller

KMW will Geschäft mit Zukauf stärken

Der Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann übernimmt das Fahrzeuggeschäft von Diehl Defence. Der Vertrag ist bereits unterzeichnet, die Genehmigung durch die Kartellbehörden fehlt aber noch.

KMW baut auch den Kampfpanzer Leopard 2, dessen Export immer wieder für politischen Zwist sorgt. dpa

KMW baut auch den Kampfpanzer Leopard 2, dessen Export immer wieder für politischen Zwist sorgt.

MünchenDer Panzerhersteller Krauss-Maffei Wegmann (KMW) will sein Geschäft mit einem Zukauf stärken: Am Vortag sei ein Vertrag zum Erwerb des operativen Geschäfts der Diehl Defence Land Systems GmbH durch eine KMW-Tochtergesellschaft unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Das Geschäft stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.

Diehl Defence Land Systems mit rund 370 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 56 Millionen Euro sei weltweit marktführend bei Panzerketten und Laufwerkskomponenten, hieß es in der Mitteilung. Das Unternehmen rüste die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr aus und sei auch als Dienstleister bei Wartung, Instandsetzung und Modernisierung von militärischen Fahrzeugen tätig.

Das ist der Panzerbauer Krauss-Maffei Wegmann

Produkte

Krauss-Maffei Wegmann (KMW) fertigt einige der bekanntesten deutschen Rüstungsgüter, darunter den Kampfpanzer Leopard oder die Panzerhaubitze 2000.

Eigentümer

Nach einer wechselvollen Geschichte gehört das 1999 zusammengeschlossene Unternehmen heute unter anderem der Unternehmerfamilie Bode.

Geschäftszahlen

Da das Unternehmen nicht an der Börse notiert ist, sind viele Zahlen nicht öffentlich bekannt. Aus der im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanz für 2012 der Dachgesellschaft Wegmann Unternehmens-Holding GmbH & Co. KG geht hervor, dass der Konzern einen Umsatz von rund 964 Millionen Euro machte. Darin sind aber auch die Erlöse der Unternehmen Schleifring und Wegmann Automotive enthalten.

Mitarbeiter

KMW selbst hat nach eigenen Angaben rund 3200 Mitarbeiter weltweit, Hauptsitz ist München.

Von

dpa

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