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20.06.2011

10:02 Uhr

Pariser Luftfahrtshow

Geldregen und Pannenauftakt

Airbus und Boeing dürfen auf der Luftfahrtmesse in Le Bourget mit Milliardenaufträgen rechnen. Die Europäer vermasselten den Start allerdings gründlich.

Beschädigter Flügel der Airbus A380 auf dem Flughafen Le Bourget. Quelle: Reuters

Beschädigter Flügel der Airbus A380 auf dem Flughafen Le Bourget.

ParisDie 49. Pariser Luftfahrtschau im Vorort Le Bourget könnte eine Messe der Rekorde werden. Im Mittelpunkt steht einmal mehr der Zweikampf der Luftfahrt-Giganten Airbus und Boeing. Branchenkreise rechnen damit, dass die Europäer eine Mega-Order von 200 Flugzeugen im Wert von 17 Milliarden Dollar von der malaysischen Airline Air-Asia abschließen können. Ein Großteil davon dürfte auf das erfolgreiche Kurz- und Mittelstreckenflugzeug A320 entfallen, vermutlich auch auf die neu motorisierte Version A320neo.

Kurz vor dem Auftakt der Messe heute musste der Konzern aber zwei Rückschläge hinnehmen. Ein Mega-Flieger vom Typ A380 streifte am Sonntag beim Einparken in Le Bourget ein Gebäude - damit kam das Aus für Flugvorführungen während der Show. Die gleiche Anordnung hatte es zuvor bereits für den Militärtransporter A400M gegeben: Ein Getriebeproblem am Triebwerk einer anderen Testmaschine hatte zu dem Verbot von Show-Flügen geführt.

In Sachen Produktneuheiten ist die Messe reich bestückt: Die EADS-Tochter Eurocopter stellt den Prototyp eines neuartigen Hybrid-Hubschraubers vor, den X3, der als Mischung aus Flugzeug und Hubschrauber die Vorteile beider Konzepte vereinen soll. Daneben präsentiert EADS das Konzept eines neuen zivilen Überschalljets, der Paris und Tokio in weniger als 2,5 Stunden verbinden soll.

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