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12.12.2013

11:54 Uhr

Personalie

Ford-Chef gerät unter Druck

Geht er, oder geht er nicht? Viele Verantwortliche bei Ford nerven die Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Konzernchef Alan Mulally zu Microsoft. Deshalb wollen sie ihm nun die Pistole auf die Brust setzen.

Düst er nun ab? Mulally selbst gibt sich keine Mühe, den Spekulationen über seinen Wechsel zum Computerriesen Microsoft ein Ende zu setzen. Reuters

Düst er nun ab? Mulally selbst gibt sich keine Mühe, den Spekulationen über seinen Wechsel zum Computerriesen Microsoft ein Ende zu setzen.

Detroit/ New YorkDer Ford -Verwaltungsrat hat Insidern zufolge die Spekulationen über einen Wechsel von Konzernchef Alan Mulally zu Microsoft satt und drängt ihn zu einer Entscheidung über seine Zukunft. Die heikle Personalie stehe am Donnerstag bei einem Treffen des Top-Managements auf der Agenda, erfuhr Reuters in dieser Woche. Dabei war noch unklar, ob der 68-Jährige selbst an dem Meeting teilnimmt. Die Angelegenheit übertöne andere wichtige Felder, klagte eine dem Verwaltungsrat nahestehende Person. „Niemand schreibt über den Ford-Mustang oder die Geschäftsentwicklung – sie schreiben über Mulally“. Das Gremium wolle ihn deshalb auf das Thema ansprechen.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Microsoft hat die Liste für die Nachfolge von Firmenchef Steve Ballmer von anfangs rund 40 Namen mittlerweile auf nur noch fünf externe Anwärter zusammengestrichen, wie Reuters zuletzt von Insidern erfuhr. Darunter ist auch Mulally, der sich bislang keineswegs bemüht hat, sein Interesse an dem neuen Job zu leugnen. Zudem verlautete bereits im September, dass Ford Mulally notfalls früher ziehen lassen würde, obwohl er nach offizieller Darstellung lieber das Lenkrad des Autobauers in der Hand behalten soll.

Mehrere prominente Investoren des Software-Riesen haben sich hinter den Kulissen für Mulally starkgemacht. Mit der Chefsuche bei Microsoft vertraute Personen berichten jedoch, das Microsoft auch einen jüngeren externen Kandidaten mit mehr Erfahrung in der Technologiebranche erwägt. So stehe neben drei internen Kandidaten auch Ex-Nokia -Chef Stephen Elop auf der Bewerberliste.

Von

rtr

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