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20.02.2015

10:11 Uhr

Pfeiffer Vacuum

Spezialpumpenhersteller auf Talfahrt

Pfeiffer Vacuum bleibt hinter seinen Jahreszielen für 2014 zurück: Sowohl Umsatz als auch Betriebsergebnis sanken. Die Anleger quittierten die Zahlen mit Verkäufen.

Der Spezialpumpenproduzent Pfeiffer Vacuum hat 2014 sowohl bei Umsatz als auch Gewinn Einbußen hinnehmen müssen. PR

Pfeiffer Vacuum enttäuscht Anleger

Der Spezialpumpenproduzent Pfeiffer Vacuum hat 2014 sowohl bei Umsatz als auch Gewinn Einbußen hinnehmen müssen.

DüsseldorfDer Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum ist 2014 mit Umsatz und Ergebnis hinter den eigenen Zielen zurückgeblieben und hat damit seine Aktie auf Talfahrt geschickt. Der Erlös sank nach vorläufigen Zahlen auf 406,6 (Vorjahr: 408,7) Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im November hatte der Vorstand das Umsatzziel noch auf den unteren Rand der Spanne von 410 bis 440 Millionen Euro eingegrenzt. Auch die erhoffte leichte Verbesserung der operativen Umsatzrendite (Ebit-Marge) stellte sich nicht ein. Bei einem Betriebsergebnis von 44,7 (50,5) Millionen Euro sank die Marge sogar auf elf (12,4) Prozent. Die Anleger flüchteten in Scharen aus der Aktie, die im frühen Handel mehr als neun Prozent auf etwa 75 Euro verloren.

Der Konzern, der neben der Halbleiter- und Solarindustrie unter anderem auch Hersteller von DVDs, mechanischen Werkzeugen und Brillengläsern beliefert, ringt seit zwei Jahren mit einer schwachen Nachfrage. Vorstandschef Manfred Bender setzt aber auf eine Geschäftsbelebung im laufenden Jahr. „Der Auftragseingang im vierten Quartal lag mehr als zehn Millionen Euro über den vorangegangenen Quartalen. Dies sowie der Auftragseingang der ersten Wochen in 2015 weisen darauf hin, dass der Jahresauftakt positiv verläuft.“ Die Dividendenzahlung solle deshalb auf dem Vorjahresniveau gehalten werden und der Hauptversammlung eine Ausschüttung von 2,65 Euro je Aktie vorgeschlagen werden.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Von

rtr

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