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01.11.2016

16:06 Uhr

Pfizer

US-Pharmakonzern kappt Gewinnprognose

Weil Pfizer die Entwicklung eines Medikaments stoppt, korrigiert der US-Pharmakonzern die Gewinnprognose für das laufende Jahr nach unten. Schuld sind anfallende Sonderkosten. Die Anleger reagieren enttäuscht.

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Der US-Pharmakonzern Pfizer stellt die Entwicklung eines Cholesterinmittels ein und senkt deshalb seinen Geschäftsausblick. Durch den Entwicklungsstopp würden im vierten Quartal Sonderkosten anfallen, die den bereinigten Gewinn im Geschäftsjahr 2016 um 0,4 Cent pro Aktie verringern dürften, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Anleger reagierten enttäuscht: Die Pfizer-Aktie verlor vorbörslich zeitweise mehr als drei Prozent.

Der US-Pharmakonzern hat mit einem Medikament eine kostspielige Schlappe erlitten. AP

Pfizer

Der US-Pharmakonzern hat mit einem Medikament eine kostspielige Schlappe erlitten.

Im vergangenen Quartal sank der Überschuss des US-Pharmariesen verglichen mit dem Vorjahreswert um 38 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro). Hauptgrund für den starken Rückgang waren jedoch Sonderkosten im Zusammenhang mit Übernahmen. Auf bereinigter Basis blieb der Gewinn nahezu unverändert. Analysten hatten dennoch ein etwas besseres Ergebnis erwartet. Den Umsatz steigerte der Viagra-Hersteller vor allem dank Zukäufen um acht Prozent auf 13,1 Milliarden Dollar.

Von

dpa

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