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26.01.2010

16:09 Uhr

Pharma

Keine bitteren Pillen mehr für Johnson & Johnson

Bei Johnson & Johnson läuft das Geschäft wieder rund. Der US-amerikanischen Pharma- und Konsumgüterkonzern hat einige neue Marken gut platziert. In Deutschland ist J&J vor allem mit seinen Marken Pentaten und Bebe bekannt.

HB NEW BRUNSWICK. Dank Übernahmen, Partnerschaften und neuer Produkte sieht Konzernchef William Weldon das Unternehmen auch weiter auf Wachstumskurs. Aus dem Hause kommen bekannte Marken wie Penaten-Creme oder Bebe-Hautpflege.

Im Schlussquartal 2009 stieg der Umsatz um neun Prozent auf knapp 16,6 Mrd. Dollar. Vor allem im Ausland wuchs der Konzern. Im Heimatmarkt dagegen musste Johnson & Johnson in seiner wichtigen Medikamenten-Sparte einen Dämpfer einstecken. Die USA versuchen seit einiger Zeit, ihre Gesundheitsausgaben zu begrenzen. Statt teurer Originalpräparate verschreiben die Ärzte verstärkt nachgeahmte Medikamente, sogenannte Generika.

Unterm Strich verdiente Johnson & Johnson im vierten Quartal 2,2 Mrd. Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 2,7 Mrd. Dollar Gewinn gemacht. Nun aber drückten Kosten für den Umbau des Unternehmens in Höhe von 852 Mio. Dollar das Ergebnis.

Mittelfristig soll die Neuaufstellung aber Milliardenbeträge einsparen.

Im laufenden Jahr soll sich dies schon bemerkbar machen. Mit einem Gewinn je Aktie von 4,85 bis 4,95 Dollar will Johnson & Johnson das Ergebnis des Jahres 2009 von 4,40 Dollar je Aktie toppen.

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