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01.11.2011

12:38 Uhr

Pharma-Riese

Pfizer erwartet für 2011 mehr Gewinn

Der Hersteller der Potenzpille Viagra hat im vergangenen Quartal einen Gewinn in Milliardenhöhe eingefahren. Nicht zuletzt liegt das am Verkauf der Tochter Capsugel.

Der US-Pharma-Konzern Pfizer hat seine Gewinnprognosen für 2011 angehoben. ap

Der US-Pharma-Konzern Pfizer hat seine Gewinnprognosen für 2011 angehoben.

New YorkDer weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im dritten Quartal 2011 auch dank des Verkaufs der Tochter Capsugel einen Gewinn in Milliardenhöhe eingefahren. Unter dem Strich sei der Überschuss auf 3,74 Milliarden US-Dollar (rund 2,66 Mrd. Euro) gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in New York mit. Im dritten Quartal des Vorjahres hatte der Reingewinn 866 Millionen Dollar betragen. Der Verkauf von Capsugel brachte Pfizer Nachsteuer-Einnahmen von 1,3 Milliarden Dollar.

Beim Umsatz konnte der Merck&Co-Konkurrent von der Nachfrage aus den schnell wachsenden Schwellenländern profitieren und den Erlös auf 17,2 (Vorjahr: rund 16) Milliarden Dollar steigern. Analysten tippten im Schnitt lediglich auf 16,42 Milliarden. Den Gewinn bezifferte Pfizer auf bereinigt 62 Cent je Aktie und unbereinigt auf 48 Cent. Branchenexperten hatten einen Gewinn von 56 Cent je Anteilsschein erwartet.

Neben dem Effekt aus den Schwellenländern sorgten positive Währungseffekte von fast einer Milliarde Dollar für Rückenwind. Während der Umsatz in den USA rückläufig war, verbuchte der Hersteller der Potenzpille Viagra in seinem internationalen Geschäft ein prozentual zweistelliges Plus.

Das Unternehmen hob am Dienstag seine Gewinnprognosen für das Gesamtjahr an und peilt nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 2,24 und 2,29 Dollar an. Gleichzeitig bekräftigte das Unternehmen seine Ziele für 2012.

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