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19.07.2011

08:00 Uhr

Pharmabranche

Neue Medikamente geben Novartis Schub

Gute Zahlen von Novartis - der Pharmakonzern kann auf ein gelungenes zweites Quartal zurückblicken. Dabei haben die Schweizer vor allem von ihrer breiten Aufstellung profitiert. Allerdings gab es eine Reihe von Sondefaktoren.

Von wegen dunkle Wolken - bei Novartis stehen alle Zeichen auf Grün. Quelle: dapd

Von wegen dunkle Wolken - bei Novartis stehen alle Zeichen auf Grün.

BaselDer Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im zweiten Quartal unter dem Strich 2,73 Milliarden Dollar verdient, zwölf Prozent mehr als vor einem Jahr. Bereinigt um Sonderfaktoren stieg der Gewinn sogar um 29 Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar. Der Basler Arzneimittelhersteller bekräftigte am Dienstag seine Jahresprognose: Er rechnet 2011 unter Ausschluss von Wechselkurseinflüssen weiter mit einem Umsatzanstieg im zweistelligen Bereich und einer Verbesserung der operativen Kerngewinnmarge. 2010 hatte diese 27,7 Prozent betragen.

Im zweiten Quartal wuchs der Umsatz um 27 Prozent auf 14,92 Milliarden Dollar. Neu eingeführte Produkte trugen 3,8 Milliarden Dollar zum Umsatz bei. Deren starkes Wachstum von 46 Prozent konnte die negativen Auswirkungen der steigenden Generika-Konkurrenz für reife Produkte kompensieren, wie es hieß. Novartis profitierte auch vom schwachen Dollar, wodurch sich Einnahmen aus anderen Währungsräumen erhöhen. In Lokalwährungen gerechnet stiegen die Verkaufserlöse um 19 Prozent. In der wichtigen Pharma-Sparte erhöhte sich der Umsatz um zehn Prozent auf 8,34 Milliarden Dollar. Unter Ausschluss von Wechselkurseffekten betrug das Wachstum zwei Prozent.

Eine Reihe von Sonderfaktoren verzerren den Quartalsvergleich, so etwa die Veräußerung von Medikamenten sowie die milliardenschwere Übernahme des US-Augenheilkonzerns Alcon in mehreren Schritten.

Von

rtr

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