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28.01.2009

09:00 Uhr

Pharmabranche

Novartis ist ein Gewinner der Krise

Auch in Krisenzeiten gibt es sie noch, die guten Unternehmensnachrichten. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis zum Beispiel kann trotz Rezession im Krisenjahr 2008 noch Rekordergebnisse vorweisen.

Das Pharmaunternehmen Novartis hat seinen Sitz in Basel. Foto: dpa Quelle: dpa

Das Pharmaunternehmen Novartis hat seinen Sitz in Basel. Foto: dpa

HB BASEL. Der Schweizer Pharmakonzern Novartis trotzt der Finanzkrise und peilt auch im laufenden Geschäftsjahr neue Rekordergebnisse an. Novartis will 2009 den Konzernumsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern.

In der Pharmasparte werde mit einem mittleren bis hohen einstelligen Wachstum gerechnet, wie Unternehmenschef Daniel Vasella am Mittwoch am Stammsitz in Basel mitteilte. "Novartis könne optimistisch ins Jahr 2009 gehen."

Das Einsparprogramm "Forward" habe 2008 mit Kostenersparnissen von 1,1 Milliarden Dollar das ursprüngliche Ziel von 670 Millionen Dollar übertroffen. 2009 werde mit weiteren Kostensenkungen gerechnet, die über dem Ziel von 1,6 Milliarden Dollar im Jahr 2010 liegen dürften. Für 2008 schlägt der Verwaltungsrat eine Dividendenerhöhung um 25 Prozent auf 2,00 Schweizer Franken (1,33 Euro) pro Aktie vor - die zwölfte Dividendenerhöhung in Folge.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe sich im Schlussquartal die Nachfragebelebung im Pharmageschäft fortgesetzt, während die Umsatzentwicklung in der Generikasparte Sandoz mit einem Erlösplus in lokalen Währungen von einem Prozent auf 7,56 Milliarden Dollar quasi auf Vorjahresniveau stagnierte. Die besseren Ergebnisse in vielen Märkten bei Sandoz wurden weitgehend kompensiert durch einen 10-prozentigen Umsatzrückgang in den USA, der auf einen Mangel an Neueinführungen im Jahr 2008 zurückzuführen war.

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