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06.03.2012

23:46 Uhr

Pharmabranche

Sanofi hat Appetit auf kleinere Fische

Wie andere Unternehmen in der Pharmabranche verliert Sanofi Patente und muss mit Nachahmerprodukten konkurrieren. Für Zukäufe hat der französische Marktführer eine Strategie, die sich vom Vorjahr unterscheidet.

Sanofi-Chef Christopher A. Viehbacher plant Zukäufe. dapd

Sanofi-Chef Christopher A. Viehbacher plant Zukäufe.

BostonDer französische Pharmakonzern Sanofi blickt für weitere Zukäufe mit besonderem Interesse in die Wachstumsmärkte. Hier gebe es größere Vorteile für das Unternehmen, sagte Sanofi-Chef Christopher Viehbacher am Dienstag vor Journalisten in Boston. „Wir haben die Fähigkeit, zu übernehmen und zu integrieren.“

Sanofi hatte sich im vergangenen Jahr für rund 20 Milliarden Dollar das US-Biotechunternehmen Genzyme einverleibt. Dies sei ein außergewöhnlicher Schritt gewesen, sagte der Deutsch-Kanadier weiter. Er werde sich künftig nach kleineren Gelegenheiten umsehen.

Für die Tiergesundheitssparte des US-Rivalen Pfizer werde Sanofi voraussichtlich nicht bieten. Die Wettbewerbsbehörden könnten Bedenken gegen ein Geschäft der beiden Unternehmen anmelden, sagte Viehbacher weiter. Pfizer ist der weltgrößte Pharmakonzern, Sanofi der Marktführer in Frankreich.

Sanofi stellt sich wegen der scharfen Konkurrenz durch Nachahmer-Produkte auf ein hartes Geschäftsjahr ein. Patentverluste machen den Franzosen, wie vielen ihrer internationalen Rivalen, derzeit zu schaffen.

Von

rtr

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