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06.02.2015

13:36 Uhr

Pharmafirma Merz

Japanischer Rivale kauft Dentalgeschäft

Merz will sich stärker auf Schönheitsmedizin und Neurotoxine konzentrieren. Nun stößt das Pharmaunternehmen ein weiteres Randgeschäft ab: Die Frankfurt verkaufen ihre Dentalsparte an einen japanischen Rivalen.

Merz stellt unter anderem Botox zur Faltenbehandlung und gegen neurologisch bedingte Bewegungsstörungen etwa nach Schlaganfällen her. dpa

Blick in ein Forschungslabor

Merz stellt unter anderem Botox zur Faltenbehandlung und gegen neurologisch bedingte Bewegungsstörungen etwa nach Schlaganfällen her.

FrankfurtDie Pharmafirma Merz stößt ein weiteres Randgeschäft ab. Die Frankfurter verkaufen ihr Dentalgeschäft an den japanischen Rivalen Shofu, wie das Familienunternehmen am Freitag mitteilte. Die in Lütjenburg bei Kiel ansässige Merz Dental beschäftigt 200 Mitarbeiter und ist spezialisiert auf zahntechnische und zahnärztliche Produkte.

Merz Dental solle unter dem neuen Dach eigenständig bleiben, Lütjenburg werde Sitz bleiben, hieß es. „Wir sind davon überzeugt, dass die Veräußerung an Shofu der richtige Schritt für die langfristige Entwicklung und Expansion von Merz Dental ist“, erklärte Merz-Chef Philip Burchard.

Das Familienunternehmen Merz ist derzeit dabei, sich noch stärker auf die zwei Geschäftsfelder Schönheitsmedizin und Neurotoxine zu konzentrieren. Merz stellt unter anderem Botox zur Faltenbehandlung und gegen neurologisch bedingte Bewegungsstörungen etwa nach Schlaganfällen her.

Das bisherige Zugpferd des Unternehmens, das Alzheimer-Medikament Memantine, büßt inzwischen Land für Land den Patentschutz ein, so dass günstigere Nachahmer immer mehr das Originalpräparat verdrängen. Dadurch sinken die Einnahmen, die Merz von den Lizenzpartnern im Ausland erhält.

Von

rtr

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