Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.05.2012

19:31 Uhr

Pharmaindustrie

Generikariese Teva senkt Prognosen

Der Ratiopharm-Mutterkonzern Teva senkte seine Jahresziele, Branchenexperten reagierten trotzdem erleichtert: Sie hatten mit Schlimmerem gerechnet. An der Börse legte das Unternehmen daraufhin leicht zu.

huGO-BildID: 16721658 Das Logo des Generika-Konzerns Teva prangt auf einer Informationsbroschüre an einem der Firmenstandorte in Mörfelden-Walldorf in Hessen (Aufnahme vom 08.02.2010). Die 1901 gegründete Firma gehört inzwischen zu den größten Unternehmen Israels und ist Weltmarktführer für Nachahmermedikamente. Um auch in Deutschland Marktführer zu werden, greift Teva nach Deutschlands zweitgrößtem Generikahersteller Ratiopharm - und könnte Erfolg haben. Zusammen mit Ratiopharm käme Teva hierzulande auf einen Marktanteil von knapp unter 30 Prozent. Foto: Frank Rumpenhorst dpa (zu dpa 0033) +++(c) dpa - Bildfunk+++ dpa

huGO-BildID: 16721658 Das Logo des Generika-Konzerns Teva prangt auf einer Informationsbroschüre an einem der Firmenstandorte in Mörfelden-Walldorf in Hessen (Aufnahme vom 08.02.2010). Die 1901 gegründete Firma gehört inzwischen zu den größten Unternehmen Israels und ist Weltmarktführer für Nachahmermedikamente. Um auch in Deutschland Marktführer zu werden, greift Teva nach Deutschlands zweitgrößtem Generikahersteller Ratiopharm - und könnte Erfolg haben. Zusammen mit Ratiopharm käme Teva hierzulande auf einen Marktanteil von knapp unter 30 Prozent. Foto: Frank Rumpenhorst dpa (zu dpa 0033) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Tel AvivDie Wirtschaftsflaute und Einsparungen im europäischen Gesundheitswesen drücken den Gewinn des israelischen Mutterkonzern der Ulmer Ratiopharm. Der weltgrößte Generika-Hersteller Teva senkte deshalb am Donnerstag seine Gewinn- und Umsatzziele für dieses Jahr.

Branchenexperten waren jedoch darauf gefasst gewesen, weil der neue Vorstandschef Jeremy Levin Anfang des Monats die Geschäftsziele seines Vorgängers nicht bekräftigen wollte. Deshalb reagierten Börsianer sogar erleichtert über das Ausmaß: Die an der New Yorker Nasdaq notierten Papiere des Unternehmens legten leicht zu.

Ratiopharm macht einen Großteil des europäischen Geschäftes von Teva aus. Vor allem in den Schlüsselmärkten Deutschland und Frankreich schrumpfte der Umsatz in diesem Jahr. Eigentlich hatte Teva in Europa ein Wachstum von vier bis sechs Prozent angepeilt. Levin prognostizierte für das Gesamtjahr nun einen Umsatz zwischen 20 und 21 Milliarden Dollar, sein Vorgänger hatte sich 22 Milliarden Dollar vorgenommen.

Am Jahresanfang hatte Teva das florierende Geschäft mit Nachahmermedikamenten in den USA noch einen Gewinnsprung eingebracht. In den Vereinigten Staaten erwirtschaftet der Konzern mittlerweile mehr als die Hälfte seiner Erlöse und konnte so das schwächelnde Europa-Geschäft kompensieren.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×