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30.07.2015

10:39 Uhr

Pharmakonzern

Astra-Zeneca kann Umsatzrückgang stoppen

Der britisch-schwedische Pharmakonzern kann seinen Umsatzrückgang leicht abbremsen. Dennoch dürfte Astra-Zeneca auf Jahressicht weniger einnehmen. Auf die Bilanz drücken teure Übernahmen und die Generika-Konkurrenz.

Der Pharmakonzern kämpft mit den Nachwehen der teuren Pfizer-Übernahme. Dennoch blickt Astra-Zeneca zuversichtlicher in die Zukunft. Reuters

Astra-Zeneca

Der Pharmakonzern kämpft mit den Nachwehen der teuren Pfizer-Übernahme. Dennoch blickt Astra-Zeneca zuversichtlicher in die Zukunft.

LondonDer Verkauf von Rechten an mehreren Medikamenten stützt die Geschäfte des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astra-Zeneca. Firmenchef Pascal Soriot rechnet jetzt für das Gesamtjahr nur noch mit einem prozentual niedrig einstelligen Umsatzrückgang, wie er am Donnerstag zur Vorlage von Quartalszahlen ankündigte. Bislang lautete seine Prognose für 2015 auf einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das Jahresergebnis stellte Soriot weiter einen schmalen Zuwachs in Aussicht.

Der Konzern, der im vergangenen Jahr eine 118 Milliarden Dollar schwere Übernahmeofferte von Pfizer abschüttelte, trat unter anderem Medikamentenrechte an den US-Rivalen Celgene ab. Solche Vereinbarungen polsterten den Umsatz auf. Die Gesamterlöse sanken allerdings im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie – Sonderposten ausgenommen – ging um acht Prozent auf 1,21 Dollar zurück.

Astra-Zeneca spürte insbesondere Gegenwind durch Konkurrenz von günstigeren Nachahmer-Präparaten. Mit den Zahlen schnitt das Unternehmen dennoch besser ab als an der Börse erwartet wurde. Den Aktienkurs schob dies um zwei Prozent an.

Von

rtr

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