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16.09.2014

21:20 Uhr

Pharmakonzern

Boehringer Ingelheim will 1000 Stellen abbauen

Der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim baut laut einem Medienbericht rund 1000 Stellen in Deutschland ab. Schon im August lies das Familienunternehmen aus Ingelheim bei Mainz verlauten, dass es sparen muss.

Das Logo des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim: Die bereits im August angekündigten Sparmaßnahmen werden laut einem Medienbericht nun umgesetzt. dpa

Das Logo des Pharmakonzerns Boehringer Ingelheim: Die bereits im August angekündigten Sparmaßnahmen werden laut einem Medienbericht nun umgesetzt.

Frankfurt am MainDer Pharmakonzern Boehringer Ingelheim will einem Medienbericht zufolge rund 1000 Stellen in Deutschland abbauen. „Wir wollen in Deutschland mittelfristig auf das Niveau von Sommer 2013 zurück“, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Mittwoch) einen Unternehmenssprecher.

Dem Bericht zufolge beschäftigte Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern Ende Juni 2013 rund 13.100 Mitarbeiter in Deutschland, Ende Juni dieses Jahres waren es knapp 14.100.

Betriebsbedingte Kündigungen wird es dem Bericht nach nicht geben. Der Personalabbau als Teil eines Sparprogramms solle laut Unternehmenskreisen bis 2018 erfolgen. Boehringer Ingelheim war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die größten Pharmakonzerne nach Jahresumsatz

Platz 10

Teva (Israel)
20,3 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +/- 0 %

Pharma-Umsätze im Jahr 2013, Quelle: Unternehmen

Platz 9

Eli Lilly (USA)
21,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,9 %

Platz 8

Astra-Zeneca (Großbritannien)
25,7 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -8,1 %

Platz 7

Johnson & Johnson (USA)
28,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +10,9 %

Platz 6

Glaxo Smith Kline (Großbritannien)
33,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -1,3 %

Platz 5

Sanofi (Frankreich)
37,1 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -2,9 %

Platz 4

Merck (USA)
37,4 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -7,8 %

Platz 3

Roche (Schweiz)
39,0 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +3,9 %

Platz 2

Novartis (Schweiz)
47,5 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: +1,6 %

Platz 1

Pfizer (USA)
47,9 Milliarden Dollar

Veränderung zum Vorjahr: -6,5 %

Von

dpa

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