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29.11.2012

19:46 Uhr

Pharmakonzern Merz

Alzheimer-Präparat lässt Gewinn steigen

Die hohe Nachfrage nach Schönheitspräparaten und einem Mittel gegen Alzheimer lassen die Gewinne bei Merz steigen. Langsam soll sich der Pharmakonzern der Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro nähern.

Blick ins Forschungslabor von Merz. dpa

Blick ins Forschungslabor von Merz.

FrankfurtDie hohe Nachfrage nach seinen Schönheitspräparaten und einem Kassenschlager gegen Alzheimer lässt beim Frankfurter Pharmakonzern Merz den Gewinn steigen. Für das laufende Geschäftsjahr 2012/13 (Ende Juni) stellte der neue Merz-Chef Philip Burchard weitere Zuwächse im operativen Geschäft zu erzielen in Aussicht. Merz solle sich der Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro nähern.

Zudem will Burchard Merz für die Zeit rüsten, wenn der bisherige Umsatzträger Memantine gegen Alzheimer den Patentschutz verliert. „Merz hat die Weichen für die Zukunft nach dem Patentablauf von Memantine gestellt und ist insgesamt auf einem guten Weg“, erklärte er am Donnerstag zur Bilanzvorlage für das Geschäftsjahr 2011/12. Das US-Patent für Memantine dürfte 2015 enden, in Europa allerdings schon früher.

Das unter anderem für seine „Merz Spezial Dragees“ und „tetesept“-Bäder bekannte Traditionsunternehmen baute im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Betriebsgewinn (Ebit) um 56 Prozent auf 263,5 Millionen Euro aus. Damit habe das Familienunternehmen einen neuen Spitzenwert erzielt, erklärte Burchard. „Das Ergebnis ist umso erfreulicher, als sich die etablierten Pharmamärkte in dem gleichen Zeitraum nur schwach entwickelten und die europäische Schuldenkrise die Konjunkturerwartungen schmälerte“, erklärte der Manager.

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