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07.08.2012

22:58 Uhr

Pharmakonzern

Pfizer entledigt sich von Bestechungsvorwürfen

Mit einer Zahlung in Höhe von 60 Millionen Dollar hat der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer in den USA Bestechungsermittlungen beigelegt. Das Unternehmen hatte sich in vielen Ländern Aufträge mit Bestechung gesichert.

Der Firmensitz von Pfizer in New York. ap

Der Firmensitz von Pfizer in New York.

New YorkNach Angaben vom Dienstag überweist der Konzern Pfizer der Regierung 60,2 Millionen Dollar. Die Einigung ist Teil einer Offensive gegen Bestechungen durch große US-Konzerne im Ausland.

Pfizer war 2004 das erste Pharmaunternehmen, das dem Justizministerium freiwillig Auskunft über vergangene Vergehen erteilte. Dennoch zog sich der Fall über Jahre hin. Pfizer hatte sich in vielen Ländern - unter anderem in Russland, China und Italien - Aufträge mit Bestechung gesichert.

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Gleichzeitig machen dem Konzern Billigkopien seines Topsellers Lipitor zu schaffen.

Zudem belohnte der Konzern staatliche Ärzte für zahlreiche Verschreibungen. Die Bestechung ausländischer Regierungsmitarbeiter ist Firmen mit einer Börsennotierung in den USA seit 1977 untersagt.

Von

rtr

Kommentare (1)

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milo

08.08.2012, 08:06 Uhr

Natuerlich hat Pfizer das getan, da ist kriminelle Energie hinter, leider erlaubt es das US Rechstsystem, sich frei zu kaufen. Glaxo hat drei Milliarden gezahlt, weil sie nicht genehmigte Indikationen beworben haben, klinische Studien geschoent haben in Bezug auf Nebenwirkungen, auch das ist kriminell, nur, stehen die Verantwortlichen vor Gericht? Zum Wohle des Profits wird mit Leben gespielt, zumindest im Falle Glaxo, gleichzeitig fordern sie hohe Arzneimittelpreise, um die Forschung zum Wohle der Menschheit bezahlen zu koennen. Wahr ist, ein Teil der Profite geht in Bestechung, Vertuschung und Lobbyismus und die anschliessenden Strafen. Anders ausgedrueckt, wir bezahlen mit den hohen Arzneimittelpreisen auch die Strafen fuer die kriminellen Machenschaften.

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