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07.07.2014

18:50 Uhr

Pharmaproduktion

Fresenius verkauft einen Standort an dänischen Rivalen

Der Krankenhaus- und Pharmakonzern Fresenius baut seine Produktion von Flüssiggenerika in den USA um. Dazu soll die Tochterfirma Kabi ein Werk in North Carolina an den dänischen Arzneimittelhersteller Xellia verkaufen.

Logo von Fresenius über dem Eingang zur Konzernzentrale. Mit dem Verkauf plant Fresenius, einen Buchgewinn zu erzielen. dpa

Logo von Fresenius über dem Eingang zur Konzernzentrale. Mit dem Verkauf plant Fresenius, einen Buchgewinn zu erzielen.

FrankfurtDer Krankenhaus- und Pharmakonzern Fresenius baut seine Produktion von Flüssiggenerika in den USA um. Die Tochterfirma Kabi werde ihr Werk in Raleigh in North Carolina an den dänischen Arzneimittelhersteller Xellia verkaufen, kündigte Fresenius am Montag an. Raleigh ist einem Fresenius-Sprecher zufolge mit 80 Beschäftigten der kleinste von drei Kabi-Produktionsstandorten für Flüssiggenerika in den USA. Einige Arzneien werde Xellia künftig als Auftragsfertiger in Raleigh für Fresenius herstellen. Mit dem Verkauf könne Fresenius einen Buchgewinn erzielen, sagte der Sprecher. Weitere finanzielle Angaben machte Fresenius nicht.

Xellia wird nach eigenen Angaben die 80 Mitarbeiter in Raleigh weiterbeschäftigen und den Standort ausbauen. Bislang habe das Unternehmen noch kein Werk in den USA. Die Fresenius-Tochter Kabi stellt künftig Flüssigenerika in den USA nur noch an ihren Standorten Melrose Park bei Chicago und Grand Island im US-Bundessstaat New York her. Der Konzern hatte zuletzt in den Ausbau dieser Werke investiert.

Von

rtr

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