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16.05.2016

15:28 Uhr

Philips im Umbau

Lichtsparte soll noch im Mai an die Börse

Philips tut es Siemens gleich und verkauft seine Lichtsparte. Noch in diesem Monat soll ein Viertel der Sparte an der Börse Euronext angeboten werden. Die restlichen Anteile sollen erst in den nächsten Jahren folgen.

Philips treibt den Umbau voran: Mit dem Lichtgeschäft geht eine Traditionssparte des Konzerns. Künftig soll der Fokus auf dem inzwischen größeren Medizintechnik-Geschäft liegen. dpa

Fokus auf Medizintechnik

Philips treibt den Umbau voran: Mit dem Lichtgeschäft geht eine Traditionssparte des Konzerns. Künftig soll der Fokus auf dem inzwischen größeren Medizintechnik-Geschäft liegen.

AmsterdamPhilips will durch den Börsengang seines Lichtgeschäfts mindestens knapp 700 Millionen Euro einnehmen. Rund 37,5 Millionen Aktien, ein Anteil von einem Viertel an der Sparte, würden für 18,50 bis 22,50 Euro zur Zeichnung angeboten, teilte der weltgrößte Hersteller von Leuchtmitteln am Montag mit. Damit ergäbe sich ein Erlös von 694 bis 844 Millionen Euro, insgesamt würde das selbstständige Unternehmen mit 2,8 bis 3,4 Milliarden Euro bewertet. Die Erstnotiz an der Börse Euronext ist für den 27. Mai geplant. Mit dem Börsengang treibt der niederländische Traditionskonzern seinen Umbau voran und fokussiert sich künftig auf die größere Medizintechnik-Sparte. Die übrigen Anteile am Lichtgeschäft will Philips in den nächsten Jahren verkaufen.

„Wir glauben, dass wir ein solides Investment anbieten“, warb der Chef der Leuchtmittelsparte, Eric Rondolat, um Anleger. Er muss das Geschäft von klassischen Glühbirnen auf die LED-Technologie umstellen, in der ein harter Preiswettkampf herrscht. Zu den Rivalen zählen der US-Konzern General Electric, die ehemalige Siemens-Tochter Osram, Nichias Corp aus Japan und eine Reihe kleinerer chinesischer Hersteller. Im vergangenen Jahr erzielte Philips im Lichtgeschäft einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro und ein operatives Ergebnis (Ebita) von 547 Millionen Euro.

Philips hatte den Börsengang der Sparte Anfang Mai angekündigt, nachdem die Verkaufspläne für das Geschäft geplatzt waren.

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rtr

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