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22.07.2015

16:50 Uhr

Pigmentgeschäft

BASF will Milliardensparte ausgliedern

Wie geht es weiter mit dem Pigmentgeschäft bei BASF? Für 2016 ist zunächst die Ausgliederung aller derartigen Aktivitäten geplant. Ob der Chemieriese sich komplett von dem Geschäftsbereich trennt, wird noch geprüft.

BASF prüft derzeit, wie es für die Pigmentsparte des Chemiekonzerns weitergeht. dpa

BASF

BASF prüft derzeit, wie es für die Pigmentsparte des Chemiekonzerns weitergeht.

FrankfurtDer Chemiekonzern BASF will sein Pigmentgeschäft ausgliedern. Ab Januar 2016 sollen alle Pigmentaktivitäten in einer neuen Geschäftseinheit zusammengefasst werden, teilte das Ludwigshafener Unternehmen am Mittwoch mit. Im zweiten Halbjahr nächsten Jahres werde dieses Segment dann ausgegliedert und neue eigenständige Gesellschaften gegründet.

Die Zukunft der Sparte lässt BASF offen. „Wir prüfen alle Optionen für das Pigmentgeschäft und werden dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen werden“, sagte eine Unternehmenssprecherin. Ob das auf eine Trennung hinauslaufen könnte, wollte sie nicht kommentieren.

BASF liefert Pigmente an die Farben- und Lackindustrie oder auch die Druck- und Verpackungsbranche. Im Bereich Pigmente setzte der Konzern 2014 mit weltweit 2500 Mitarbeitern rund eine Milliarde Euro um. Derzeit ist das Segment in der Konzernsparte Dispersions & Pigments eingegliedert. „Durch die Schaffung einer vollständig auf Pigmente fokussierten Organisation können wir die Herausforderungen in der Pigmentindustrie besser meistern“, erklärte der Leiter des Bereichs, Markus Kramer.

Nach der Ausgliederung blieben die übrigen Geschäftseinheiten des Bereichs, zu dem etwa noch Harze und Additive gehören, erhalten. Der Sitz der neuen Pigmentgeschäftseinheit werde voraussichtlich im Umkreis des Konzernsitzes in Ludwigshafen sein.

Von

rtr

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