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23.10.2013

15:15 Uhr

Pigmentgeschäft

Chemieriese BASF streicht 650 Stellen

BASF will seine Produktion schlagkräftiger gestalten und das Geschäft stärker an die Marktnachfrage anpassen. Der Chemiekonzern streicht deshalb 650 Stellen in Europa. In Asien soll jedoch ausgebaut werden.

BASF-Flaggen in Monheim: „Die Maßnahmen versetzen uns in die Lage, auf Markt- und Kundenbedürfnisse besser zu reagieren.“ Reuters

BASF-Flaggen in Monheim: „Die Maßnahmen versetzen uns in die Lage, auf Markt- und Kundenbedürfnisse besser zu reagieren.“

FrankfurtBASF baut sein Pigmentgeschäft um und streicht weltweit 650 Stellen. Der weltgrößte Chemiekonzern wolle seine Produktion schlagkräftiger gestalten und das Geschäft noch stärker an die Marktnachfrage anpassen, begründete das Unternehmen die Maßnahmen. Unter anderem will BASF ein Werk in Schottland schließen und einen Betrieb in Frankreich restrukturieren.

Darüber hinaus prüft der Konzern, was mit dem im niederländischen Standort Maastricht geschehen soll. Der Stellenabbau soll bis 2017 abgeschlossen sein.

„Die Maßnahmen versetzen uns in die Lage, auf Markt- und Kundenbedürfnisse besser zu reagieren“, erklärte der Leiter der Sparte Dispersions & Pigments, Markus Kramer. BASF will zudem in den nächsten vier Jahren rund 250 Millionen Euro in die Produktion sowie in die Forschung investieren. Unter anderem sollen Werke in Asien ausgebaut werden. Die Sparte gehört zum BASF-Bereich Performance Products, für den BASF bereits Restrukturierungen angekündigt hatte.

Von

rtr

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