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07.03.2012

14:10 Uhr

Pipeline-Konsortium

Nord Stream plant Ostsee-Umweltstiftung

Das Betreiberkonsortium Nord Stream will eine neue Stiftung gründen, um Umweltprojekte in der Ostsee zu finanzieren. 10 Millionen Euro will das Konsortium als Grundkapital bereitstellen.

Blick auf die Baustelle der Anlandestelle für die Erdgaspipeline Nord Stream im Jahr 2010. dpa

Blick auf die Baustelle der Anlandestelle für die Erdgaspipeline Nord Stream im Jahr 2010.

Zug/LubminVier Monate alt ist die Ostseepipeline zwischen Russland und Deutschland. Für die Gewässer, in denen die 1200 Kilometer lange Erdgas-Trasse liegt, will das Betreiberkonsortium Nord Stream jetzt eine internationale Ostsee-Umweltstiftung gründen. Damit sollen Umweltschutzmaßnahmen für diese Seegebiete der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszonen der Ostseeanrainerstaaten finanziert werden. Das teilte das Firmenkonsortium am Mittwoch im schweizerischen Zug mit.

Die Stiftung soll noch 2012 gegründet werden. Sie sei ein weiteres Ergebnis der im Jahr 2010 erzielten Einigung mit den Umweltverbänden WWF und BUND. Beide Verbände hatten damals ihre Klagen gegen die Unterwasserpipeline zurückgezogen und damit den Weg für deren Bau freigemacht. Bereits 2011 gründete Nord Stream zusammen mit WWF und BUND eine nationale Ostsee-Stiftung, mit der Umweltprojekte in den deutschen Küstengewässern finanziert werden sollen. Nord Stream stattet die neue Stiftung mit 10 Millionen Euro Grundkapital und 15 Millionen Euro zweckgebundenen Mitteln aus. Sitz der Stiftung sei Finnland.

Von

dpa

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