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13.02.2014

20:55 Uhr

Pkw-Finanzierung

Peugeot und Santander kooperieren

Um wieder auf die Beine zu kommen, geht der Autobauer Peugeot neue Wege: Zusammen mit der spanischen Großbank Santander soll eine Allianz zur PKW-Finanzierung entstehen. Das gilt zunächst für den Europa-Markt.

Am Mittwoch war aus Kreisen verlautet, dass sich Peugeot mit seinem chinesischen Partner Dongfeng und der französischen Regierung über eine Kapitalspritze von bis zu vier Milliarden Euro geeinigt habe. AFP

Am Mittwoch war aus Kreisen verlautet, dass sich Peugeot mit seinem chinesischen Partner Dongfeng und der französischen Regierung über eine Kapitalspritze von bis zu vier Milliarden Euro geeinigt habe.

ParisDer angeschlagene Autobauer Peugeot und die spanische Großbank Santander schmieden offenbar eine Allianz zur Pkw-Finanzierung für europäische Märkte. Dabei solle Santander ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Peugeot-Tochter Banque PSA Finance gründen, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Donnerstag. Die Madrider Bank wolle Bargeld in das Joint-Venture einbringen, um ein Kreditportfolio der Finanzierungssparte des französischen Autoherstellers zu erwerben. Auf diese Weise sollen nach und nach die Staatsgarantien in Höhe von sieben Milliarden Euro ersetzt werden, die Peugeot am Leben erhalten. Peugeot wolle die Kooperation und weitere Vereinbarungen am kommenden Donnerstag bekanntgeben. Weder der Autobauer noch die Bank wollten sich dazu äußern. Peugeot arbeitet mit Santander bereits in Lateinamerika zusammen.

Am Mittwoch war aus Kreisen verlautet, dass sich Peugeot mit seinem chinesischen Partner Dongfeng und der französischen Regierung über eine Kapitalspritze von bis zu vier Milliarden Euro geeinigt habe. Der Einigung zufolge werden Peugeot und Dongfeng ihr bestehendes Joint Venture ausbauen und auch ihre gemeinsame Forschung und Entwicklung mit Blick auf eine Expansion in Südostasien intensivieren. Die Autokrise in Europa hält bereits seit sechs Jahren an und hat PSA Peugeot Citroen besonders stark getroffen. Im vergangenen Jahr verbrannte der Konzern Schätzungen zufolge Barmittel in Höhe von etwa 1,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen die Kosten für Stellenstreichungen und die Schließung eines großen Werks bei Paris.

Von

rtr

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