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25.11.2012

12:42 Uhr

Pokern um Aston Martin

Inder jagen James-Bond-Auto hinterher

Eine italienische Beteiligungsgesellschaft und der indische Autobauer Mahindra wollen bei Aston Martin einsteigen. Die Inder haben zwar mehr Geld geboten, doch die Italiener hoffen auf einen technischen Vorteil.

Der Aston Martin aus dem James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ bei einer Versteigerung. Die Sportwagenmarke soll verkauft werden. dapd

Der Aston Martin aus dem James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ bei einer Versteigerung. Die Sportwagenmarke soll verkauft werden.

MailandUm die durch James-Bond-Filme bekanntgewordene Sportwagenmarke Aston Martin ist Kreisen zufolge ein Bieterwettstreit entbrannt. Sowohl die italienische Beteiligungsgesellschaft Investindustrial als auch der indische Autobauer Mahindra wollten sich einen Anteil von 50 Prozent an dem britischen Traditionsunternehmen sichern, sagte eine den Verhandlungen nahestehende Person.

Die Italiener seien mit einem Gebot von bis zu 250 Millionen Pfund (309 Millionen Euro) ins Rennen gegangen, das die Inder überboten hätten. Die Investoren aus Europa seien aber dennoch siegesgewiss, weil sie sich technisch Rückendeckung von Mercedes geholt hätten. Eine Entscheidung könne noch am Wochenende fallen.

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Über den Sieger des Bieterrennens entscheidet die kuwaitische Investitionsgesellschaft Investment Dar, der die Sportwagenschmiede gehört. Die Bieter aus Italien sind in der Motorbranche keine Neulinge: Investindustrial verleibte sich 2006 den italienischen Motorradhersteller Ducati ein und verkaufte ihn im April für 860 Millionen Euro weiter an Audi. Hinter Investindustrial steht die italienische Familie Bonomi. Bei den beteiligten Unternehmen war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Von

rtr

Kommentare (5)

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STRAUSS

24.11.2012, 12:39 Uhr

und warum kauft Mercedes nicht?

Ciac

25.11.2012, 11:35 Uhr

Wahrscheinlich weil Aston Martin Geld verdienen würde! Anders kann ich mir das auch nicht erklären, würde perfekt ins Portfolio passen

Account gelöscht!

25.11.2012, 13:47 Uhr

Mercedes würde mit Aston Martin als Konzernmarke etliche Modelle der eigenen Palette in Frage stellen.
Zudem hat IMO Daimler das Geld dafür nicht auf der Seite und aktuell ganz massive , andere Probleme...wenn die neue S- und modellgepflegte E-Klasse in 2013 floppen , dann wird es in Sindelfingen richtig prekär...auch die kommende C-Klasse ist so ein Design+ Technik-Spezialfall ...Daimler steht absolut am Scheideweg.
Und beim Thema "Technik" halte ich den Daimler als Partner nur noch für international betrachtet maximal zweitklassig - da sind Toyota, Volkswagen oder BMW ganz andere Kaliber.
Wer mehr zahlt wird den Laden bekommen...vielleicht kommt auch noch kurzfristig irgendein Chinamannum die Ecke und kauft die ganze Hütte im Handstreich - cash auf die Kralle.

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