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10.11.2016

16:20 Uhr

Porsche SE

Dachgesellschaft profitiert von VW-Gewinn

Der Gewinn der Porsche-Dachgesellschaft ist seit Januar um satte 10,5 Prozent gestiegen. Grund ist die Gewinnsteigerung bei VW. Im Zuge der Dieselaffäre kassierten aber auch die Stuttgarter mehrere Klagen.

Die Finanzholding hält die Mehrheit an VW-Stimmrechten. dpa

Porsche SE

Die Finanzholding hält die Mehrheit an VW-Stimmrechten.

StuttgartDer gestiegene Gewinn bei Volkswagen lässt auch den Profit der Porsche-Dachgesellschaft Porsche SE anziehen. Das Konzernergebnis kletterte zwischen Januar und September um 10,5 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro, wie die Holding am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

Auf das Gesamtjahr gesehen peilt die Porsche SE weiterhin ein Nachsteuer-Ergebnis zwischen 1,4 und 2,4 Milliarden Euro an. Die Finanzholding war im Zuge des Übernahmekampfes zwischen VW und Porsche entstanden und hält die Mehrheit der Stimmrechte am größten europäischen Autokonzern aus Wolfsburg. Der Sport- und Geländewagenbauer Porsche AG wiederum ist eine VW-Tochter.

Die verfügbaren Mittel (Netto-Liquidität) gingen Ende September auf 1,31 Milliarden Euro zurück. Ende 2015 hatte der Wert noch bei 1,7 Milliarden Euro gelegen. Den Rückgang begründete das Unternehmen vor allem mit Dividendenzahlungen an die Anteilseigner der Finanzholding.

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Erklärtes Ziel der Porsche SE ist es eigentlich, ihr Geld „entlang der automobilen Wertschöpfungskette“ zu investieren und so als automobile Beteiligungsgesellschaft zu agieren. Bislang hat sie sich aber nur am Verkehrsdatendienst Inrix beteiligt. Der VW-Konzern ist damit nach wie vor für den Großteil des Gewinns der Porsche SE verantwortlich.

Im Zuge des Diesel-Skandals bei Volkswagen gibt es auch Klagen gegen die Stuttgarter. Ende September waren beim Landgericht Stuttgart 146 Klagen mit Forderungen von 898 Millionen Euro anhängig. Porsche sind bislang seit April 152 Klagen über 571 Millionen Euro bekannt.

Von

dpa

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