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29.01.2007

10:14 Uhr

Positive Geschäftsentwicklung

Jenoptik verzeichnet Umsatzsprung

Die starke Nachfrage nach Lasern und optischen Geräten hat dem ostdeutschen Technologiekonzern Jenoptik im vergangenen Jahr einen Umsatzsprung beschert.

HB BERLIN. Die Erlöse hätten um 15 bis 20 Prozent auf 480 bis 490 Millionen Euro zugelegt, teilte der Konzern am Montag in Jena mit. In Zukunft will die Firma jährlich um zehn Prozent wachsen und peilt langfristig einen Umsatz von einer Milliarde Euro an.

In diesem Jahr will Jenoptik deutlich über 500 Millionen Euro erreichen und vor allem rentabler werden. Ziel sei eine operative Umsatzrendite von acht Prozent, die in den kommenden Jahren auf neun bis zehn Prozent steigen solle.

Im Jahr 2006 habe der Konzern nach vorläufigen Zahlen ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 42 und 44 Millionen Euro erzielt. Damit lag der Konzern am oberen Ende seiner eigenen Prognose. Inklusive der Kosten für Holding und Immobilien blieben zwischen 36 und 39 Millionen Euro übrig. Für den Jahresüberschuss geht Jenoptik weiter von zehn bis 15 Millionen Euro aus.

„Im Mittelpunkt unserer Aktivitäten steht profitables Wachstum, nicht jedoch Wachstum um jeden Preis“, sagte Jenoptik-Chef Alexander von Witzleben mit Blick auf die kommenden Jahre. Kleinere Zukäufe seien möglich. Er verwies zudem darauf, dass Jenoptik in diesem Jahr eine Anleihe zurückkaufen werde, so dass sich die Eigenkapitalquote in Richtung 40 Prozent entwickele. Zu Optimismus gebe auch der Auftragseingang Anlass, der 2006 mit 480 Millionen Euro um rund sieben Prozent über Vorjahresniveau lag.

Jenoptik hatte sich im vergangenen Jahr von seiner Anlagenbau-Sparte für die Halbleiter- und Flachbildschirmindustrie getrennt und damit fast drei Viertel seiner Umsätze aufgegeben. Allerdings soll der Konzern dadurch deutlich profitabler werden. Er konzentriert sich neben der Laser- und Optiksparte etwa für Autoindustrie und für Blitzgeräte noch auf die Militärtechnik.

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