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29.10.2015

14:49 Uhr

Potash in der Krise

Niedrigere Düngemittelpreise belasten K+S-Rivalen

Geringe Nachfrage, hohe Kosten und ein schwaches Südamerika-Geschäft: Der Düngemittelproduzent Potash kämpft im dritten Quartal mit schrumpfenden Gewinnen. Es ist die zweite Niederlage in einem Monat für die Kanadier.

Potash wollte unbedingt den deutschen Rivalen übernehmen. Reuters

K+S-Konkurrent

Potash wollte unbedingt den deutschen Rivalen übernehmen.

TorontoNiedrigere Düngemittelpreise und höhere Phosphat-Kosten haben dem Branchenprimus Potash zu schaffen gemacht. Der Gewinn im dritten Quartal gab um elf Prozent auf 282 Millionen Dollar nach, teilte der kanadische Konzern am Donnerstag mit. Der Umsatz fiel um fast sieben Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar. Phosphat ist zusammen mit Kali und Stickstoff ein Hauptbestandteil von Düngemitteln.

Kommentar zu K+S: Endlich klare Worte aus Kanada

Kommentar zu K+S

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Potash gibt den Kampf um K+S auf. Das liegt weniger am zähen Widerstand des Dax-Konzerns als an den widrigen Marktbedingungen. Trotzdem ist es gut, dass Potash sich auf seine eigenen Probleme konzentriert. Ein Kommentar.

Fürs Gesamtjahr rechnet Potash angesichts der Schwäche in Lateinamerika und den Währungsschwankungen mit einer geringeren Kali-Nachfrage.

Erst Anfang des Monats hatte Potash nach heftigem Widerstand seine informelle milliardenschwere Offerte für den deutschen Rivalen K+S zurückgezogen. Der Dax-Konzern gibt am 11. November Einblick ins abgelaufene Quartal.

Von

rtr

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