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04.09.2013

19:33 Uhr

Preisabsprachen

Autobauer im Fokus der Wettbewerbshüter

Spanien hält mehreren Autobauern Preisabsprachen vor. Bei Prüfungen in Verkaufsräumen und Firmenzentralen sei belastendes Material gefunden worden. Auch VW und Opel sind von den Vorwürfen betroffen.

Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, drohen den Unternehmen Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes in Spanien. dpa

Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, drohen den Unternehmen Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes in Spanien.

MadridVW, Opel und andere große Autobauer sehen sich in Spanien mit dem Vorwurf von Preisabsprachen konfrontiert. Die Wettbewerbshüter gaben am Mittwoch entsprechende Ermittlungen bekannt. Die spanische Kartellbehörde CNC geht nach eigener Auskunft Hinweisen nach, dass die Hersteller marktrelevante Informationen austauschten, um Preise und Dienstleistungsverträge festzulegen.

Bei Prüfungen in Verkaufsräumen und Firmenzentralen sei im Juni und Juli belastendes Material gesammelt worden. Betroffen sind ferner unter anderem Renault, Peugeot, Toyota, Nissan und Ford. Den Unternehmen drohen laut CNC Strafen in Höhe von bis zu zehn Prozent ihres Jahresumsatzes in Spanien. Die Untersuchungen richteten sich sowohl gegen die Autokonzerne als auch deren spanische Vertriebe.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Die VW-Tochter Seat, Nissan, Ford und Toyota bestätigten die Ermittlungen und teilten mit, sie kooperierten mit den Behörden. Renault und Ford bestritten, gegen das Wettbewerbsgesetz verstoßen zu haben. Auch ein Sprecher der Opel-Mutter General Motors betonte, der spanische Ableger habe sich niemals an einem Kartell beteiligt.

Von

rtr

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