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31.10.2011

10:24 Uhr

Probleme in Deutschland

Anlagenbauer Vestas nimmt Prognose zurück

Der weltgrößte Windkraftanlagenbauer Vestas senkt seine Umsatzprognose für dieses Jahr: Hintergrund seien Verzögerungen in Deutschland.

Windrad der Firma Vestas: Das Unternehmen senkte seine Prognose deutlich. dpa

Windrad der Firma Vestas: Das Unternehmen senkte seine Prognose deutlich.

RandersDer dänische Windkraftanlagenbauer Vestas hat wegen Problemen beim Aufbau einer Fabrik in Lübeck-Travemünde seine Prognose für dieses Jahr zurückgenommen. Statt sieben Milliarden erwarten die Dänen nun nur noch einen Umsatz von 6,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen in der Nacht zu Montag in Randers mitteilte. Auch der Gewinn gerät durch die Verzögerungen in Deutschland unter Druck. Die operative Marge dürfte statt bei sieben nur noch bei vier Prozent liegen, hieß es. Die Aktie brach zu Handelsbeginn um rund 20 Prozent ein.

Die Produktion laufe nicht wie geplant an, erklärte das Unternehmen. „Sicherheit und Qualität haben bei Vestas oberste Priorität“, ließ sich Vorstandschef Ditlev Engel in der Mitteilung zitieren. Es wäre „unverantwortlich“ gewesen, das Projekt zu beschleunigen. Es werde nun im kommenden Jahr fertiggestellt. Er betonte, dass die Gewinne in Travemünde trotzdem weiter befriedigend seien. Weitere Verzögerungen in dem neuen Werk sind laut Vestas nicht auszuschließen.

Vestas legt am 9. November seine Zahlen für das dritte Quartal vor. Im zweiten Jahresviertel hatten die Dänen nach einem schwachen Jahresauftakt wieder einen Gewinn erwirtschaftet.

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