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09.04.2017

00:58 Uhr

Produktion gefährdet?

Thyssen-Krupp-Betriebsrat reagiert mit Aktionen auf Sparprogramm

Keinen Tag ohne Belegschaftsaktionen: Der Betriebsrat von Thyssen-Krupp reagiert auf das angekündigte Sparprogramm für die Stahlsparte. So solle es spürbare Einschränkungen in der Produktion geben.

Ein Beschäftigter der Thyssen-Krupp Steel wartet mit einer Kappe mit dem Logo der Industriegewerkschaft Metall und einer Fackel in der Hand: Der Betriebsrat befürchtet, dass durch das Sparprogramm mehr als 300 Arbeitsplätze wegfallen könnten. dpa

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Ein Beschäftigter der Thyssen-Krupp Steel wartet mit einer Kappe mit dem Logo der Industriegewerkschaft Metall und einer Fackel in der Hand: Der Betriebsrat befürchtet, dass durch das Sparprogramm mehr als 300 Arbeitsplätze wegfallen könnten.

Essen Nach dem angekündigten Sparprogramm in der Stahlsparte von Thyssen-Krupp will der Betriebsrat mit Aktionen reagieren. „Es wird fast keinen Tag ohne Belegschaftsaktionen geben“, kündigte der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende der Stahlsparte, Tekin Nasikkol, am Samstag an. Durch Informationsveranstaltungen für die Belegschaft könne es spürbare Einschränkungen in der Produktion geben bis zur Situation, in der eine „ordnungsgemäße Produktion“ nicht mehr möglich sei.

Schon am Freitag habe es eine Belegschaftsinformation in der Anlage zur Verarbeitung von Grobblech in Duisburg-Hüttenheim gegeben, eine weitere war demnach für Sonntagmittag zum Schichtwechsel am Mittag geplant.

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Der Industriekonzern Thyssen-Krupp hatte geplante Einsparungen von 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren und die Schließung von Teilanlagen angekündigt. Im Mittelpunkt stünden dabei Effizienzsteigerungen bei Personal, Instandhaltung und Reparatur, Logistik, Vertrieb und Verwaltungskosten. Der Betriebsrat befürchtet den Wegfall von mehr als 300 Arbeitsplätzen. Demnach sollen die Anlagen zur Verarbeitung von Grobblech in Duisburg-Hüttenheim und Bochum vor der Schließung stehen.

Von

dpa

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