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02.10.2012

13:37 Uhr

Produktionsverlagerung

BMW könnte den Mini aus Österreich abziehen

Der Mini könnte schon bald nicht mehr in Graz produziert werden. Die Kleinwagen-Marke von BMW würde dann nur noch aus Großbritannien und den Niederlanden kommen. Verlierer wäre dabei der Auftragszulieferer Magna.

Produktion von Mini-Fahrzeugen im Werk Oxford in Großbritannien. dpa

Produktion von Mini-Fahrzeugen im Werk Oxford in Großbritannien.

FrankfurtBMW spielt mit dem Gedanken, den Kleinwagen Mini nicht mehr in Österreich produzieren zu lassen. Es werde erwogen, die Fertigung der Mini-Modellfamilie an zwei Standorten in Großbritannien und den Niederlanden zu konzentrieren, sagte ein Sprecher des Münchner Auto-Herstellers. Gegenüber der jetzigen Produktion im österreichischen Graz biete das niederländische Werk in Born eine bessere Logistik .

Verlierer einer solchen Veränderung wäre der Autozulieferer Magna. Das österreichisch-kanadische Unternehmen produziert in Graz das Mini-Geländemodell Countryman. Der Auftragsfertiger wird dieses Jahr auch mit der Produktion des Paceman, einer sportlicheren Version des Mini-Geländewagens, beginnen.

Der BMW-Sprecher betonte, der Dax-Konzern sei mit der Qualität von Magna zufrieden. Das Unternehmen werde ein wichtiger Produktionspartner bleiben, mit dem man in Zukunft weiter zusammenarbeiten wolle. Ein Magna-Sprecher sagte, seit 2003 würden für BMW Autos hergestellt. Man freue sich auf eine weitere Kooperation über den Mini hinaus.

BMW hat in den ersten acht Monaten von seinem kleinen Flitzer knapp 193.000 Stück verkauft, ein Plus von 8,3 Prozent. Der Countryman war dabei einer der Haupttreiber.

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Im Gegenzug müssen die Beschäftigten BMW bei der Arbeitszeit entgegenkommen.

Das niederländische Werk in Born gehört dem lokalen Bus-Spezialisten VDL, der es dem japanischen Hersteller Mitsubishi abgekauft hat. An dem Standort können in einem 2-Schicht-System pro Jahr 200.000 Autos produziert werden.

Von

rtr

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