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24.01.2013

12:00 Uhr

Produktpiraterie

Kärcher erzielt Erfolg vor Chinas Gerichten

Der Reinigungsspezialist Kärcher hat sich erfolgreich gegen Produktpiraterie eines chinesischen Konkurrenten gewehrt. Dieser muss nun zahlen. Damit wächst das Vertrauen in den Schutz geistigen Eigentums in China.

Ein Mitarbeiter von Kärcher bei der Endmontage eines Hochdruckreiniger in Winnenden (Baden-Württemberg). dpa

Ein Mitarbeiter von Kärcher bei der Endmontage eines Hochdruckreiniger in Winnenden (Baden-Württemberg).

WinnendenDer Reinigungsspezialist Kärcher hat sich in China erfolgreich gegen Plagiate eines Konkurrenten gewehrt. Wie das in Winnenden ansässige Familienunternehmen am Donnerstag mitteilte, darf Wenzhou Haibao ein bestimmtes von Kärcher abgekupfertes Gerät nicht weiter herstellen. Außerdem müsse der Wettbewerber eine Kompensationszahlung in unbekannter Höhe leisten. Kärcher hatte in China einen Prozess wegen unlauteren Wettbewerbs angestrengt.

Kärcher-Chef Hartmut Jenner sagte: „Unser Vertrauen in die chinesischen Gerichte und Behörden hat sich ausnahmslos bestätigt.“ Sie hätten das geistige Eigentum in vollem Umfang geschützt. In dem Verfahren vor dem Bezirksgericht in Guangzhou ging es um gewerbliche Hochdruckreiniger. Das deutsche Unternehmen hatte im vergangenen Jahr so viele Geräte wie nie zuvor verkauft. 2012 stieg der Absatz den Angaben zufolge von rund 8 Millionen Stück im Vorjahr auf 10,8 Millionen. Auch beim Umsatz verbuchte Kärcher mit mehr als 1,9 Milliarden Euro (plus 13 Prozent) einen neuen Rekord. Geräte für Profis machen Jenner zufolge etwa die Hälfte vom Umsatz aus.

Von

dpa

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