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25.08.2012

13:23 Uhr

Projekt „Thameslink“

Siemens muss weiter auf Zug-Auftrag warten

Beim Großauftrag aus Großbritannien gibt es Verzögerungen. Für Siemens heißt das Warten - die Hoffnung sinkt, dass der Auftrag noch in diesem Geschäftsjahr verbucht werden kann.

Der Schriftzug des Technologiekonzerns Siemens an einem Gebäude in München. dpa

Der Schriftzug des Technologiekonzerns Siemens an einem Gebäude in München.

MünchenDie Bahnsparte des Siemens-Konzerns muss nach einem Zeitungsbericht weiter auf einen erhofften Großauftrag aus Großbritannien warten. Es gebe Schwierigkeiten mit der Finanzierung des Bahnprojekts "Thameslink" zwischen Bedford und London, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Samstag.

Damit schwinde für Siemens die Hoffnung, den vereinbarten Milliardenauftrag noch im laufenden Geschäftsjahr (bis 30. September) verbuchen zu können.

Der Auftrag belaufe sich auf 1,8 Milliarden Euro, inklusive der über Jahrzehnte laufenden Service- und Wartungsverträge sogar auf 4,2 Milliarden Euro. Ein Unternehmenssprecher wollte sich dem Blatt zufolge nicht dazu äußern.

In der vergangenen Woche hatten Zeitungen berichtet, dass sich Russland zwei neue Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecken zwischen Austragungsorten der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sparen will. Auch hier hatte sich Siemens Hoffnungen auf den Auftrag gemacht, anders als im Fall Thameslink hatte es aber noch keine Ausschreibung für die Projekte gegeben.

Von

rtr

Kommentare (2)

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anonym

25.08.2012, 17:34 Uhr

Was ist los,hat die Großbank mit Elektroladen etwa Schwierigkeiten?Ist ja auch kein Wunder,wenn man x-Millionen dafür ausgibt eine ungeliebte Tochter(Insider werden wissen was ich meine)loszuwerden,anstatt ein paar Millionen zu investieren um diese wieder auf Fordermann zu bringen und damit Geld zu verdienen,was möglich gewesen wäre,aber gebranntes Kind scheut bekanntlich Feuer.Aber ein Österreicher und ein paar Damen können auch nicht alles richten,dass wird auch ein Herr Cromme einsehen müssen!

RalphFischer

26.08.2012, 12:20 Uhr

Die Kunden stellen nur zu hohe Anforderungen. Stellt euch vor, die wollen, das die Klimaanlage über 30 Grad funktioniert.

Da kann Siemens doch gar nicht mithalten.

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