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22.02.2012

18:52 Uhr

Projektgenehmigung

Bayer darf neue Kunststoffanlage bauen

Die Kölner Bezirksregierung hat Bayer für den Bau einer neuen Kunststoffanlage in Dormagen grünes Licht gegeben. In etwa zwei Jahren soll dort die Produktion eines Weichschaum-Rohstoffes aufgenommen werden.

Das Bayer-Kreuz in Leverkusen über Anlagen auf dem Gelände des Chemieparks. dpa

Das Bayer-Kreuz in Leverkusen über Anlagen auf dem Gelände des Chemieparks.

FrankfurtDer Pharma- und Chemiekonzern Bayer kann mit dem Bau einer neuen Großanlage für Kunststoffe beginnen. Die Bezirksregierung in Köln hat den Baustart für das 150 Millionen Euro teure Projekt am Standort Dormagen genehmigt, wie Bayer am Mittwoch mitteilte. Die Betriebserlaubnis werde noch im Frühjahr erwartet. Die Anlage soll jährlich 300.000 Tonnen des Weichschaum-Rohstoffs TDI produzieren und nach früheren Angaben 2014 ihren Betrieb aufnehmen.

TDI ist ein wichtiger Ausgangsstoff für Schaumstoffe, die in Matratzen und Möbeln zum Einsatz kommen. Auch für Schuhsohlen wird der Kunststoff verwendet. Bayer rechnet in den nächsten Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach TDI. Der Konzern produziert die Chemikalie bereits seit 1964 in Dormagen.

Die neue TDI-Anlage ist Teil eines Investitionsprogramms für die Kunststoffsparte in Deutschland, das auf mindestens 700 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre ausgelegt ist. Bayer setzte 2010 in seiner Plastiksparte insgesamt 10,2 Milliarden Euro um. Der gesamte Konzernumsatz lag bei 35,09 Milliarden Euro. Seine Geschäftszahlen für 2011 will Bayer am 28. Februar veröffentlichen.

Von

rtr

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