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Prominente Wechsler aus der Politik

Einmal Autoindustrie – und zurück

Politik und Autoindustrie pflegten über Jahre einen regen Austausch – auch was das Personal angeht. Ob aus dem Kanzleramt zu Volkswagen oder von Daimler nach Afghanistan – die prominentesten Wechsler im Überblick.

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Merkels Wahlkampf-Manager kommt vom Autobauer Opel: Von 2013 bis Anfang 2017 war Koschnicke Cheflobbyist für den Rüsselsheimer Autobauer. Zuvor war er bereits für das Konrad-Adenauer-Haus tätig: Bei der CDU verantwortete er von 2005 bis 20011 den Bereich Strategische Planung. dpa

Joachim Koschnicke

Merkels Wahlkampf-Manager kommt vom Autobauer Opel: Von 2013 bis Anfang 2017 war Koschnicke Cheflobbyist für den Rüsselsheimer Autobauer. Zuvor war er bereits für das Konrad-Adenauer-Haus tätig: Bei der CDU verantwortete er von 2005 bis 20011 den Bereich Strategische Planung.

Bild: dpa

Auch der Kommunikationschef von BMW bringt Parteierfahrung mit: In den 90er-Jahren war Schoeberl Pressesprecher der CSU unter Theo Waigel. PR

Maximilian Schoeberl

Auch der Kommunikationschef von BMW bringt Parteierfahrung mit: In den 90er-Jahren war Schoeberl Pressesprecher der CSU unter Theo Waigel.

Bild: PR

Der heutige Staatssekretär im baden-württembergischen Innenministerium hat mehrfach die Seiten gewechselt: 2004 begann er, für Frank-Walter Steinmeier (SPD) zu arbeiten, zunächst im Bundeskanzleramt, dann im Auswärtigen Amt. 2008 übernahm er den Bereich Global External Affairs and Public Policy  bei Daimler. Ex-Außenminister Guido Westerwelle (FDP) machte Jäger 2013 zum Botschafter in Afghanistan. Über den Umweg Pressestab des Bundesfinanzministeriums kam Jäger nach Stuttgart. dpa

Martin Jäger

Der heutige Staatssekretär im baden-württembergischen Innenministerium hat mehrfach die Seiten gewechselt: 2004 begann er, für Frank-Walter Steinmeier (SPD) zu arbeiten, zunächst im Bundeskanzleramt, dann im Auswärtigen Amt. 2008 übernahm er den Bereich Global External Affairs and Public Policy bei Daimler. Ex-Außenminister Guido Westerwelle (FDP) machte Jäger 2013 zum Botschafter in Afghanistan. Über den Umweg Pressestab des Bundesfinanzministeriums kam Jäger nach Stuttgart.

Bild: dpa

Sieben Jahre lang war Steg Regierungssprecher unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD). 2009 wechselte er ins Wahlkampf-Team von Frank-Walter Steinmeier. Nach dessen gescheiterter Kandidatur machte sich Steg selbstständig – bis ihn Volkswagen 2012 als Cheflobbyist verpflichtete. Bis heute unterhält der gebürtige Braunschweiger beste Kontakte nach Niedersachsen – und überarbeitete etwa die Regierungserklärung des strauchelnden Ministerpräsidenten Stephan Weil. dapd

Thomas Steg

Sieben Jahre lang war Steg Regierungssprecher unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD). 2009 wechselte er ins Wahlkampf-Team von Frank-Walter Steinmeier. Nach dessen gescheiterter Kandidatur machte sich Steg selbstständig – bis ihn Volkswagen 2012 als Cheflobbyist verpflichtete. Bis heute unterhält der gebürtige Braunschweiger beste Kontakte nach Niedersachsen – und überarbeitete etwa die Regierungserklärung des strauchelnden Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Bild: dapd

Leiter Politik und Außenbeziehungen bei Daimler lautet die aktuelle Job-Beschreibung von Eckart von Klaeden. Zuvor saß er knapp zehn Jahre im Bundestag und gehörte als Staatsminister im Bundeskanzleramt zu den Vertrauten von Kanzlerin Merkel. Sein Wechsel zum Stuttgarter Autobauer im Jahr 2013 beschäftigte zwischenzeitlich sogar die Berliner Staatsanwaltschaft. Das Verfahren wurde jedoch im Jahr 2015 eingestellt. dpa

Eckart von Klaeden

Leiter Politik und Außenbeziehungen bei Daimler lautet die aktuelle Job-Beschreibung von Eckart von Klaeden. Zuvor saß er knapp zehn Jahre im Bundestag und gehörte als Staatsminister im Bundeskanzleramt zu den Vertrauten von Kanzlerin Merkel. Sein Wechsel zum Stuttgarter Autobauer im Jahr 2013 beschäftigte zwischenzeitlich sogar die Berliner Staatsanwaltschaft. Das Verfahren wurde jedoch im Jahr 2015 eingestellt.

Bild: dpa

Als Chef des Verbandes der Automobilindustrie ist Wissmann sozusagen der Cheflobbyist der Autoindustrie – ein Job für gute Regierungsbeziehungen hilfreich sind. Die bringt Wissmann als langjähriger Bundestagsabgeordneter und Bundesverkehrsminister unter Helmut Kohl in jedem Fall mit. AFP; Files; Francois Guillot

Matthias Wissmann

Als Chef des Verbandes der Automobilindustrie ist Wissmann sozusagen der Cheflobbyist der Autoindustrie – ein Job für gute Regierungsbeziehungen hilfreich sind. Die bringt Wissmann als langjähriger Bundestagsabgeordneter und Bundesverkehrsminister unter Helmut Kohl in jedem Fall mit.

Bild: AFP; Files; Francois Guillot

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