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17.05.2013

17:13 Uhr

Proteste gegen Werksschließung

Peugeot-Mitarbeiter beenden viermonatigen Streik

Im Kampf gegen die Schließung eines Werkes haben die streikenden Mitarbeiter des französischen Autobauers aufgegeben. Ab Montag nehmen sie ihre Arbeit wieder auf. Peugeot macht dafür Zugeständnisse bei der Bezahlung.

Vier Monate lang  haben rund 130 Peugeot-Mitarbeiter gegen die Schließung des Werkes Aulnay gekämpft. Nun haben sie aufgegeben. Reuters

Vier Monate lang haben rund 130 Peugeot-Mitarbeiter gegen die Schließung des Werkes Aulnay gekämpft. Nun haben sie aufgegeben.

ParisVier Monate nach Beginn ihres Ausstands haben am Freitag Arbeiter des Autobauers Peugeot den Streik wegen der Schließung des Werks Aulnay beendet. Die Belegschaft werde in der kommenden Woche ihre Arbeit wiederaufnehmen, teilte die Gewerkschaft CGT mit, die auch nicht weiter gegen die Stellenabbau-Pläne des Konzerns ankämpfen will. Der französische Konzern habe zugestimmt, keine disziplinarischen Schritte gegen die betroffenen Mitarbeiter zu ergreifen. Zugleich seien Zugeständnisse bezüglich der Bezahlung während der monatelangen Arbeitsniederlegung gemacht worden.

An dem Streik hatten sich rund 130 der 2500 Mitarbeiter des Aulnay-Werkes in der Nähe von Paris beteiligt. Aulnay soll Ende des kommenden Jahres geschlossen werden. Unter den europäischen Autobauern leidet Peugeot besonders heftig unter dem Nachfrageschwund in Südeuropa. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Konzern den höchsten Verlust der Unternehmensgeschichte. Nun sollen 8000 Stellen abgebaut werden.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

17.05.2013, 20:22 Uhr

Na, bitte geht doch

Wenn wir keine Autos verkaufen, dann wollen wir auch keine Bauen. Manchmal glaube ich wir sind umzingelt von lauter Narren. 130 Streikende von 2500 Mitarbeitern vier Monate. Manchmal kann ich bestimmte Dinge des Zeitgeschehens nicht nachvollziehen. Klar sind die Einzelschicksale, die hinter so einer Nachricht stehen, schlimm. Werden die Kapazitäten jedoch nicht an die Realität angepasst, reist es ganze Firmen in den Abgrund, wie das Beispiel Schlecker in Deutschland zeigte.

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