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16.04.2014

08:16 Uhr

Prozess gegen Autobauer

GM sucht Hilfe bei Konkursgericht

General Motors sucht den Schulterschluss mit der Justiz: Um sich vor möglichen Schadensersatzklagen zu schützen, will der Autobauer vor einem US-Konkursgericht den Aufschub zahlreicher Verfahren erwirken.

Dem US-amerikanischen Autobauer General Motors stehen heiße Zeiten bevor. Bis zu 30 Strafverfahren stehen dem krisengebeutelten Unternehmen ins Haus. ap

Dem US-amerikanischen Autobauer General Motors stehen heiße Zeiten bevor. Bis zu 30 Strafverfahren stehen dem krisengebeutelten Unternehmen ins Haus.

DetroitDer gebeutelte US-Autokonzern General Motors will sich von einem bundesstaatlichen Konkursgericht vor Ansprüchen schützen lassen, die von vor der Pleite von 2009 datieren. Das Unternehmen offenbarte diese Strategie am späten Dienstagabend in einem Antrag vor einem Gericht in Texas, das sich mit den defekten Zündschlössern des Autobauers beschäftigte. In dem Antrag forderte GM den Richter auf, den Prozess aufzuschieben, bis das Konkursgericht und andere bundesstaatliche Gerichte entschieden hätten, ob dieser Fall mit den anderen Klagen verbunden werden könnte
Allerdings solle nicht das Verfahren verschoben werden, das GM zwinge, den Kunden zu sagen, ihre Autos bis zur Reparatur nicht mehr zu fahren, hieß es weiter. Dem Antrag zufolge gibt es seit Februar mehr als 30 Fälle gegen GM.
Der Autobauer hatte mit einer Reihe von Rückrufaktionen zu kämpfen. Unter anderem mussten wegen fehlerhafter Zündschlösser weltweit 2,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten beordert werden. Nach Angaben von GM wird das Zündungsproblem mit mindestens 13 Todesfällen in Verbindung gebracht.

Von

ap

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