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03.11.2015

10:26 Uhr

Pumpenhersteller

Pfeiffer Vacuum verbucht Gewinnsprung

Bei Pfeiffer Vacuum hält der positive Geschäftstrend auch im dritten Quartal an. Dank der vollen Auftragsbücher legt der mittelhessische Vakuumpumpenhersteller kräftig zu und bestätigt zudem die Jahresprognose.

Die Geschäfte beim Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum zogen in den vergangenen Monaten an. Auch das dritten Quartal lief gut. PR

Pfeiffer Vacuum

Die Geschäfte beim Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum zogen in den vergangenen Monaten an. Auch das dritten Quartal lief gut.

DüsseldorfDer Spezialpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum hat in den ersten neun Monaten bereits mehr als im Gesamtjahr 2014 verdient. Die vollen Auftragsbücher stimmen Vorstandschef Manfred Bender zudem zuversichtlich, trotz nachlassender Wachstumsdynamik in einigen Bereichen die Jahresziele zu erreichen. „Wir bestätigen daher unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2015“, teilte der Manager am Dienstag mit. Dieser sieht einen Umsatz von 430 bis 450 Millionen Euro und eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses und der EBIT-Marge gegenüber dem Vorjahr vor.

In den ersten neun Monaten setzte Pfeiffer mit 339 Millionen Euro rund 14 Prozent mehr als vor Jahresfrist um. Der operative Gewinn (Ebit) schnellte um knapp 45 Prozent auf 45,7 Millionen Euro, der Überschuss um etwa 50 Prozent auf 31,8 Millionen Euro nach oben. Der Auftragseingang legte um 18,5 Prozent auf 349,8 Millionen zu.

Unter anderem der Niedergang der Solarindustrie in Deutschland hatte Pfeiffer in den vergangenen Jahren zugesetzt. Inzwischen haben die stark wachsenden Geschäfte mit der Halbleiterindustrie aber an Gewicht gewonnen und machten in den ersten neun Monaten etwa ein Drittel des Konzernumsatzes aus.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Von

rtr

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