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16.09.2011

14:00 Uhr

Putin steht Pate

Weg frei für Mega-Gasprojekt South Stream

Das russische Gasprojekt South Stream zur Versorgung Südeuropas mit deutscher Unterstützung ist perfekt. Im Beisein von Wladimir Putin unterzeichneten die beteiligten Energiekonzerne eine entsprechende Vereinbarung.

Die Kooperationspartner des Projekts South Stream sind ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen. Reuters

Die Kooperationspartner des Projekts South Stream sind ihrem Ziel einen Schritt näher gekommen.

SotschiDas russische Megaprojekt ist perfekt. Am Freitag unterzeichneten die BASF-Tochter Wintershall sowie der italienische Energiekonzern Eni und die französische EdF eine Vereinbarung mit dem russischen Monopolisten Gazprom. Bei der Unterzeichnung im Schwarzmeerort Sotschi war auch Regierungschef Wladimir Putin anwesend.

South Stream gilt als Konkurrenzprojekt zum EU-Vorhaben Nabucco, das Russland umgehen und die Europäische Union unabhängiger von russischem Gas machen soll. Russland will mit der neuen Gasleitung seinerseits unsichere Transitländer wie die Ukraine umgehen.

Erst vor kurzem hatte das auf Energieexporte angewiesene Riesenreich erstmals Gas in die neue Nordseeleitung Nord Stream direkt nach Deutschland gepumpt. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch forderte unterdessen eine Verlegung von South Stream über das Territorium der Ukraine.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

06.10.2011, 19:55 Uhr

Die Ukrainer können einem schon irgendwie leid tun.

Ivesprisiciliani

06.10.2011, 23:31 Uhr

"Russland will mit der neuen Gasleitung seinerseits unsichere Transitländer wie die Ukraine umgehen"
Aber auch das angestrebte deutsche Monopol über die Energieversorgung Europas wird dadurch vermieden.
Gerade der zweite Punkt war den beteiligten Ländern wichtig, glaube ich.

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