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25.01.2007

09:23 Uhr

Quartalsbilanz

Hyundai findet keinen Frieden mit Arbeitern

Lang anhaltende Streiks der Arbeitern haben Hyundai erneut die Zahlen verhagelt. Auch wenn der Gewinn nicht ganz so schlecht ausfiel wie erwartet, so ist bei den ursächlichen Problemen bei dem südkoreanischen Autobauer keine Besserung in Sicht.

HB SEOUL. Der südkoreanische Autohersteller Hyundai hat im vierten Quartal überraschend einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Zur Begründung verwies der sechstgrößte Autobauer der Welt am Donnerstag auf die Stärke der Landeswährung Won und Absatzprobleme in Folge von Streiks. Eine Trendwende erhofft sich der Konzern in diesem Jahr von den Auswirkungen geringerer Rohstoffkosten, höherer Autopreise und eines steigenden Absatzes im Ausland.

Der Betriebsgewinn sank auf 255 Mill. Euro (307 Mrd. Won) nach 279 Mill. Euro im Vorjahresquartal und blieb damit deutlich hinter den Analystenerwartungen zurück. Hyundais Nettogewinn übertraf dagegen mit 446 Mill. Euro nach 574 Mill. Euro im Vorjahr die Prognosen. Der Umsatz sank auf 6,29 Mrd. Euro von 6,74 Mrd. Euro und lag damit etwa im Rahmen der Erwartungen.

Für das laufende Jahr strebt der Konzern eine Absatzsteigerung von 9,4 Prozent und ein Umsatzplus von 14 Prozent an. Diese Ziele könnten allerdings durch erneute Arbeitskämpfe gefährdet werden.

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